Juni 13, 2022
Von La Presse
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Seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine nimmt ganz Europa mit großem Respekt den Widerstand nicht nur des ukrainischen MilitĂ€rs, sondern auch der Zivilgesellschaft wahr. Woher kommt diese Widerstandskraft, wie hat sich die ukrainische Zivilgesellschaft seit der UnabhĂ€ngigkeit der Ukraine entwickelt? Können Deutschland und die EuropĂ€ische Union die ukrainische Zivilgesellschaft noch stĂ€rker unterstĂŒtzen? Welches Potenzial haben StĂ€dtepartnerschaften, wie z.B. jene Leipzigs mit Kyjiw? DarĂŒber sprechen wir mit der Osteuropa- Sozialwissenschaftlerin Dr. Susann Worschech von der Europa- UniversitĂ€t Viadrina in Frankfurt (Oder). 

Dr. Susann Worschech beschĂ€ftigt sich mit politischer Soziologie in Europa, ihr besonderer wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf der Ukraine sowie weiteren post-sozialistischen Gesellschaften. Sie ist Autorin zahlreich Publikationen ĂŒber Zivilgesellschaft, Demokratisierung und EuropĂ€isierung und schreibt auch fĂŒr ZEIT Online und die taz. FĂŒr ihre Arbeiten, z. B. zur externen Demokratieförderung in der Ukraine, erhielt sie u. a. 2016 den Klaus-Mehnert-Preis von der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Osteuropakunde. 

Das GesprĂ€ch und die anschließende Publikumsdiskussion moderiert Sebastian Richter, Historiker und Vorstandsmitglied des Kreisverbandes Leipzig von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. 

15.06. | 19 Uhr Markt 10 – Veranstaltungssaal der Rahn-Dittrich-Group RDG 




Quelle: La-presse.org