Dezember 1, 2022
Von Paradox-A
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… bezeichnet im Anarchismus vor allem ein Organisationsprinzip, nach welchem einzelne Gruppen – von einer Kleingruppe bis zu einer Kommune mit zehntausenden von Personen – ihre Agenda und ihre Praktiken, Stile und Mittel gemeinsam selbst wählen und entwickeln. Dabei ist es entscheidend, die →Selbstbestimmung der einzelnen Personen und Zusammenhänge zu gewährleisten und zugleich einen common ground herauszuarbeiten. Autonome Organisationen fördern dementsprechend die Selbstbestimmung der Einzelnen, wie auch ihre verbindlichen →Beziehungen zueinander. Dass sich mit ihr Gemeinschaften und Systeme organisieren und integrieren lassen, beruht auf der Annahme der Fähigkeit zur →Selbstorganisation. Das Streben nach Autonomie bedeutet mittels verschiedener Strategien, Herrschaftsverhältnisse zu verlassen und alternative gesellschaftliche Verhältnisse auszuweiten. Der Gegenbegriff ist Heteronomie.




Quelle: Paradox-a.de