Mai 2, 2021
Von FAU Muenster
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Den Kampftag der Arbeiter*innenklasse hat die FAU MĂŒnster ausgiebig begangen. Bereits am Vorabend ging es mit der Kundgebung „Patriarchat und Kapitalismus verhexen“ los. RedebeitrĂ€ge befassten sich nicht nur mit aktuellen Zumutungen, sondern auch mit historischen UnterdrĂŒckungsmechanismen wie den „Hexenverbrennungen“ und deren KontinuitĂ€t. Einige hundert Teilnehmer*innen waren gekommen. Dank an das Frauen*StreikbĂŒndnis, das nicht nur am 8. MĂ€rz aktiv & kĂ€mpferisch ist.

Weiter ging es mit dem antikapitalistischen Block auf der traditionellen 1.-Mai-Demo, die der anmeldende DGB dieses Mal besonders kurz gehalten hat. LĂ€nger als sonst war jedoch der Demozugteil, der sich hinter den DGB-Gewerkschaften ansammelte. ‚Die Rote Kapelle‘ sorgte fĂŒr einen ‚alternativen‘ musikalischen Rahmen, könnte sich aber auch ‚Schwarz-rote Kapelle‘ nennen.

Am Nachmittag trafen wir in Dortmund auf Genoss*innen aus dem Ruhrgebiet, Siegen, Krefeld, Koblenz und Bielefeld. Mit etwa 700 Teilnehmer*innen ein kraftvolle Demonstration, auch wenn die Polizei in deutlich gereizterer Stimmung als in MĂŒnster war. Wir hoffen, dass die BemĂŒhungen der dortmunder und bochumer Genoss*innen, ein eigenstĂ€ndiges FAU-Syndikat aufzubauen, durch die unĂŒbersehbare PrĂ€senz Auftrieb erhalten haben, und freuen uns, viele von Euch mal wieder offline gesehen zu haben!




Quelle: Muenster.fau.org