Dezember 10, 2022
Von Paradox-A
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… ein Begriff von Walter Benjamin, mit welchem dieser das Zusammenfallen von revolutionären Sehnsüchten und Bestrebungen mit der Gegenwart beschreibt. Jetztzeit ist das Gefühl von →Revolutionär*innen, dass durch ihr aktives, kollektives und zielgerichtetes Handeln die gesellschaftlichen Verhältnisse und Institutionen entscheidend verändern können. Statt einer „apokalyptischen Eschatologie“, welche die Bedürfniserfüllung und Gesellschaftstransformation auf einen Zeitpunkt nach der Revolution verschieben, positionieren Anarchist*innen sich in der Regel eher „prophetisch“. Das bedeutet, dass sie unmittelbare Veränderungen anstreben, weil sie davon ausgehen, dass die Alternativen bereits verborgen vorhanden sind und nur ausgedehnt und weiterentwickelt werden müssen. Daher können wir im „Hier&Jetzt“ revolutionär werden.




Quelle: Paradox-a.de