Januar 19, 2023
Von Indymedia
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In der letzten Woche veröffentlichten wir einige Gesichter der Kameradschaft Werra Elbflorenz. Die übt sich derzeit im Wandern, Kampfsport und einigen zaghaften theoretischen Experimenten in ihrer hauseigenen „Zeitung“. Die eigene Identitätspflege scheint da sehr wichtig genommen zu werden. Etwas anders sind da die nächsten Nazis unterwegs, die wir heute im Memory präsentieren möchten. Die Gruppe um das Mitglied der „Gruppe Freital“ Rico Knobloch und die Pegida-Aktivistin Katja Kaiser ist nicht (sichtbar) an irgendeine Organisation angebunden. Stattdessen kommt die Gruppe durch familiäre und freundschaftliche Bindungen, sowie ihr hohes Maß an Gewaltaffinität zusammen. Der gemeinsame Demonstrationsbesuch wird immer wieder mit dem Versuch Antifaschist*innen und Journalist*innen zu attackieren abgerundet.
Rico Knobloch und Jens Lorek sind die älteren Gestalten der Gruppe. Knobloch dürfte nach seiner Haftentlassung als Magnet auf die jüngeren gewaltbereiten Nazis in der Gruppe wirken. Er kann  Erfahrung in Sachen Angriffe auf politische Gegner*innen vorweisen. Auch sonst ist Knobloch als lokale Berühmtheit umtriebig und vernetzt. Regelmäßig ist er bei den Kundgebungen der Nazipartei „Freien Sachsen“ anzutreffen: https://twitter.com/vuecritique/status/1527957145613918208#m

Dasselbe gilt für Katja Kaiser. Kaiser ist seit 2015 bei fast allen rechten Demonstrationen anzutreffen, von denen sie wie z.B. 2018 in Chemnitz immer wieder Live streamt: https://chemnitz.noblogs.org/post/2019/02/22/aktuelle-entwicklung-um-das…
Jens Lorek, der Pegida-Anwalt, ist ein bekanntes rechtes Gesicht aus Freital. Im letzten Jahr zeigte er sich erst am Abend des 13.02. in der Nähe der Versammlung der AfD. In dem Zuge kam es durch Teile der Gruppe der hier vorgestellten Gruppe zu Angriffsversuchen auf politische Gegner*innen. Lorek ist bei den „Freien Sachsen“ aktiv und auf vielen Demonstrationen in Sachsen anzutreffen. Ebenso vertritt Lorek immer wieder Nazis bei Gerichtsprozessen. Sehr berühmt geworden sind Lorek und Kaiser mit folgendem Auftritt: https://youtube.com/watch?v=2xy0xmgdm5k

Außerdem findet ihr im Memory die Tochter von Rico Knoblochs und ihren Freund Ronny Huschmann. Ebenso ins Memory geschafft hat es Tim Heimann. Dazu gesellten sich zwei weitere Personen, die leider nicht namentlich zuordenbar sind. Auch hier kam es aus dem vorgestellten Personenzusammenhang zu einem Angriff nach dem Ende der Demo: https://naziwatchdd.noblogs.org/post/2022/03/17/und-jaehrlich-gruesst-da….

Neben Kaiser und Knobloch ist Felix Friebel eine treibende Kraft. Der wird allerdings in diesem Jahr nicht am 13. Februar anzutreffen sein. Er verbüßt derzeit eine Haftstrafe wegen zahlreicher, rassistisch motivierter Körperverletzungen und auf politische Gegner*innen. Er ist seit langem politisch aktiv und war überall dort dabei, wo Gewalt eine vordergründige Rolle gespielt hat. Friebel pflegt enge Kontakte zu sächsischen Kadern der NPD-Jugendorganisation “Junge Nationalisten” und fungierte im letzten Jahr als Ordner beim 13. Februar. Des öfteren mit Friebel auf Reisen ist Matze Münnich, etwa am 1. Mai 2022 in Zwickau. Gemeinsam besuchten die beiden dort die Demonstration des “Dritten Wegs”. Münnich ist ein Jung-Nazi, der immer wieder auf Demonstrationen der NPD zu sehen ist. Weiterhin im Memory gelandet, ist Maik Krautz. Er ist schon seit vielen Jahren im gewaltbereiten Neonazimilieu unterwegs, wurde verurteilt für seine Mitgliedschaft in der „Freien Kameradschaft Dresden“ und war beim Angriff auf Connewitz am 11. Januar 2016 beteiligt. Auch seine Haftstrafe hat ihn nicht zum Umdenken bewegt, weshalb er unbedingt zur „bekanntesten letzten Reihe“ zählen sollte, die Antifaschist*innen im Dezember 2022 ausgerufen haben

PS: Da wir ein wenig schlampig gearbeitet haben, liefern wir euch als Nachtrag zum letzten Memory noch je ein Bild von Georg Weise und Yannick Pochert von der Kameradschaft „Werra Elbflorenz“.

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Quelle: De.indymedia.org