MĂ€rz 15, 2022
Von La Presse
236 ansichten

Knapp 250 Menschen versammelten sich in Leipzig anlÀsslich des »15.3. Internationalen Tag gegen Polizeigewalt«. Die Kundgebung war international geprÀgt.

»Das Datum geht zurĂŒck auf einen Übergriff der Schweizer Polizei auf zwei Kinder am 15.03.1996. Seitdem nutzen polizeikritische und BĂŒrger:innenrechts-Gruppen auf der ganzen Welt diesen Tag, um den Opfern von Polizeigewalt zu Gedenken und effektive VerĂ€nderungen fĂŒr die sog. Polizeiprobleme zu fordern.« liest es sich in dem Aufruf von Copwatch Leipzig. AnlĂ€sslich des Tages finden, laut dem BĂŒndnis 15mrz.org, Veranstaltungen in Frankfurt am Main, Kiel, Dresden, Berlin und Leipzig statt.

In Leipzig versammelten sich knapp 250 Menschen auf dem Augustusplatz um auf strukturelle Probleme innerhalb der Polizei aufmerksam zu machen. Es gab RedebeitrĂ€ge von CatcallsofLeipzig, Rassismus Tötet, SeebrĂŒcke Leipzig, linXXnet dem Rojava Soli BĂŒndnis und CopWatch Leipzig. Musikalisch begleitete Öznur Turan ƞeker die Kundgebung.

IanB entschied sich spontan das Mikrofon zu ergreifen. Er ist GrĂŒndungsmitglied des französischen Kollektivs »DĂ©sarmons-les!« (Entwaffnet Sie!), welches sich seit 2012 kritisch mit Polizeigewalt in Frankreich auseinandersetzt. Insbesondere die Schilderungen zu der Polizeigewalt rund um die Demonstrationslagen ließ den Platz ganz leise werden. Ian ist zudem Regisseur des Films »À nos corps dĂ©fendants« đŸ‡«đŸ‡·đŸ‡©đŸ‡ȘđŸ‡ș🇾🇾🇩 (Auf unsere Kosten!) , der gestern im Ost-Passage Theater vorgefĂŒhrt und anschließend diskutiert wurde. Der Film beleuchtet den systemischen Charakter der Polizeigewalt. Wir sprachen nach seine Rede kurz mit ihm đŸ‡ș🇾:

/TT MS




Quelle: La-presse.org