Oktober 14, 2021
Von Indymedia
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+++ Demo – Seehausen – 30.10. – 15 Uhr – Bahnhof +++

Auf nach Seehausen am 30.10. gegen die rechte Hegemonie in der Provinz und fĂŒr eine linksradikale Perspektive!

Mit jedem Tag wird deutlicher, dass Rechte versuchen lĂ€ndliche Gegenden einzunehmen und den öffentlichen Diskurs zu dominieren. Auch in der Kleinstadt Seehausen und den umliegenden Orten der Altmark zeigte sich in letzter Zeit ganz konkret, was das fĂŒr alle Menschen heißt, die nicht in das Weltbild der Nazis passen. Hier bekommen die Nazis durch den zunehmenden Rechtsruck RĂŒckenwind, was sich deutlich an deren Taten und den gleichgĂŒltigen bis unterstĂŒtzenden Reaktionen der Bevölkerung erkennen lĂ€sst. So wird versucht Aktivist*innen am Seehausener Bahnhof und im besetzten Wald „Moni“ mittels BrandanschlĂ€gen, selbstgebauten Bomben und direkter Gewalt einzuschĂŒchtern. Der Höhepunkt war hierbei ein Paintball-Angriff in Ku-Klux-Klan-Haube auf Personen am Bahnhof. WĂ€hrend Nazis auf der Straße gewalttĂ€tig versuchen Klimaaktivist*innen und Antifaschist*innen einzuschĂŒchtern, werden eben diese zusĂ€tzlich von der Stadt, insbesondere dem Stadtrat, kriminalisiert. Dies zeigt sich besonders durch die Gleichsetzung von rechten Gewalttaten gegen Menschen mit der vermeintlichen Bedrohung durch Antifaschist*innen. In Seehausen wird also deutlich, wie notwendig antifaschistische Strukturen auf dem Land sind. Deswegen lautet die einzige Antwort darauf Selbstorganisierung! Lasst uns gemeinsam nach Seehausen fahren, um die betroffenen lokalen Antifas zu unterstĂŒtzen und ihnen zeigen, dass sie nicht alleine sind. Lassen wir den Traum der Faschos einer nationalistischen und menschenfeindlichen Provinz platzen, denn wir werden keine Ruhe geben!

Linke FreirĂ€ume schaffen und verteidigen – fĂŒr ein schöneres Leben!

Seehausen ist einer von vielen lĂ€ndlichen Orten, in denen sich die rechte Dominanz in Ruhe festigen kann und von staatlichen Institutionen geduldet wird. Doch gerade deshalb dĂŒrfen wir uns nicht nur beschweren, sondern mĂŒssen auch etwas dagegen unternehmen. Die lokalen linken Strukturen brauchen UnterstĂŒtzung, denn auf Staat und Cops ist kein Verlass, wie immer wieder deutlich wird. Repression gegen Antifaschist*innen nimmt ĂŒberall in Deutschland zu, Politiker*innen entziehen sich der Verantwortung indem sie mit Hufeisen um sich schmeißen und die Kriminalisierung von linkem Aktivismus fördern und legitimieren. Dadurch gibt es fĂŒr viele Menschen keine Bezugspunkte mehr zu linksradikalen Alternativen, sondern meist Voreingenommenheit und Ablehnung. Diese Entwicklung wollen wir brechen und antifaschistische Perspektiven in Seehausen selbstbewusst auf die Straße tragen.
FĂŒr uns ist klar, dass wir im derzeitigen ausbeuterischen System des Kapitalismus keine gesellschaftlichen Verbesserungen und progessive UmbrĂŒche durch Wahlen erzielen können, sondern diese gemeinsam und organisiert erkĂ€mpfen mĂŒssen. Wir benötigen eine linksradikale Perspektive , denn diese ist die einzige Lösung gegen Faschist*innen und deren Ideologien, gegen soziale Ungleichheiten und gegen die Klimakatastrophe.
Wir kĂ€mpfen fĂŒr  ein gerechtes Leben fĂŒr alle, unabhĂ€ngig von Hautfarbe, Herkunft oder Geschlecht.
Es wird Zeit fĂŒr mehr Selbstorganisierung, gerade auf dem Land, wo im Stillen die Luft brennt. Diese Notwendigkeit wollen wir mit einer kraftvollen Demonstration in Seehausen deutlich machen und zeigen, dass linksradikale Selbstorganisierung die einzige Alternative ist zu Staat, Kapital und völkischen Ideen.

Kein Verlass auf Staat, Cops oder Politiker*innen – antifaschistisch Handeln!

Demo – Seehausen – 30.10. – 15 Uhr – Bahnhof

Nutzt vor der Demo die Testangebote bei euch Vorort, haltet auf der Demo möglichst die AbstĂ€nde ein und bringt neben einer Maske auch noch ein schickes Transparent mit. Parteifahnen oder Ă€hnlichen MĂŒll könnt ihr getrost zu Hause lassen.
Uns ist es dabei genauso wichtig nicht als Macker um die Ecke zu kommen, sondern durch vielfÀltigen Protest unsere Haltung zu zeigen.

NO DISCUSSION! – FĂŒr eine linksradikale Perspektive!




Quelle: De.indymedia.org