Januar 17, 2021
Von InfoRiot
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Berge – Bei einem Großeinsatz gegen WaffenkriminalitĂ€t haben Zollfahnder und Bundespolizisten in Berge (Prignitz) und Umgebung am Donnerstagmorgen zwei Gehöfte nach Waffen durchsucht. Gegen einen 51-JĂ€hrigen liefen Ermittlungen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Neuruppin, die die Durchsuchungen angeordnet hatte. Der Beschuldigte soll demnach eine AK 47, auch unter dem Namen Kalaschnikow bekannt, erworben haben. Gegen den Mann sei bislang kein Haftbefehl ergangen. Die „MĂ€rkische Allgemeine“ und die „Bild“-Zeitung hatten zuvor berichtet.

Bei Durchsuchungen in den zwei Anwesen seien außerdem mehrere Langwaffen gefunden worden, wie Pressesprecher Christian Lanninger vom Zollfahndungsamt Berlin Brandenburg mitteilte. FĂŒr besagte AK 47 seien Magazine und 6000 Schuss Munition entdeckt und beschlagnahmt worden. 

120 Bundespolizisten und Zollfahnder im Einsatz

Die Waffe selbst wurde ihm zufolge zunÀchst nicht gefunden. Durchsuchungen in einem zweiten Gehöft dauerten an. Welche der in Deutschland verbotenen Waffen noch unter den Funden waren, konnte der Sprecher zunÀchst nicht sagen, die Untersuchungen liefen.

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Insgesamt waren 120 Bundespolizisten und Zollfahnder im Einsatz, darunter 20 Zollmitarbeiter aus Berlin und eine Spezialeinheit der Zollfahndung aus Köln. Die EinsatzkrÀfte seien mit zahlreichen Fahrzeugen im Einsatz gewesen, um in der Corona-Pandemie die Abstandsregeln einhalten zu können, berichtete Lanninger. (dpa)




Quelle: Inforiot.de