Januar 18, 2022
Von Indymedia
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unter welchem stein hat die redaktion in den vergangenen 20 jahren gelegen, um von der nicht abreißenden kritik an der fragwĂŒrdigen ausstiegsdefinition dieser organisation nichts mitzubekommen? auch in professionellen kreisen wird seit jahrzehnten geraunt, dass exit weniger effektive distanzierungs-arbeit betreibt als dass es dem verein des ex-polizisten bernd wagner vor allem gelingt, sich und die gewonnenen “aussteiger” öffentlichkeitswirksam in szene zu setzen und zu vermarkten – allzu hĂ€ufig auf kosten eines glaubwĂŒrdigen ausstiegs- bzw. distanzierungsprozesses von dem bisher gelebten einstellungen.

so entsteht ein in der öffentlichkeit ein verzerrtes bild von ein- und ausstieg. alles was sich warum auch immer von der szene distanziert und bei drei nicht auf dem baum ist, wird von exit rekrutiert, zum “aussteiger” erklĂ€rt, und in der pr von exit, oder auch in der politischen “bildungsarbeit” vermarktet, dass es nur so kracht – unter fadenscheinigen begrĂŒndungen fĂŒr das vormalige engagement, bleibt da oft nur die schlechte kindheit oder die beschwerliche suche nach einem freundeskreis. arme, kleine nazis.

was von solchen “ausstiegen” unter der staatstragenden selbstvermarktung dieses vereins uns seiner “aussteiger” bleibt, ist dann weder eine kritische auseinandersetzung mit der ideologie des noenazismus und seinen wurzelm in bundesdeutswchen normalvollzug, noch irgendetwas, was sich im entferntesten mit antifachistischer praxis verwechseln ließe.




Quelle: De.indymedia.org