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Antifeminist*innen und selbsternannte “LebensschĂŒtzer*innen” sind auf dem Vormarsch und nehmen immer grĂ¶ĂŸeren Einfluss auf  öffentlichen Debatten und politische Entscheidungen, in Deutschland und auf der ganzen Welt. Dem setzen wir entgegen:

ABTREIBEN IST OKAY!
Niemand sollte sich fĂŒr eine ungewollte Schwangerschaft oder eine Abtreibung rechtfertigen mĂŒssen.

Dieses Anti-Stigma-Plakat gibt einen kurzen Überblick ĂŒber die Lage in Deutschland (Finanzierung, Rechtslage, Versorgung und Gesundheit) und eine Schritt fĂŒr Schritt- Anleitung fĂŒr akut betroffene Menschen, die nach der sogenannten Beratungsregelung abtreiben. Es ist geeignet fĂŒr WG’s und sĂ€mtliche politische Orte, wo es dann



 persönliche und politische GesprĂ€che ĂŒber den oft stigmatisierten Eingriff einer Abtreibung anregen kann 


 Informationen verbreitet, die sonst online zwischen kruden LebensschĂŒtzer*innen-Seiten herausgesucht werden mĂŒssen und mit denen Ärzt*innen eine Anzeige nach §219a riskieren


 immer wieder sichtbar macht ABTREIBEN IST OKAY! STIGMA ABTREIBEN!

Wir freuen uns ĂŒber jedes Plakat, das hĂ€ngt und einen guten Platz gefunden hat. Solltet ihr die Möglichkeit haben (auch zu Coronazeiten ohne die ĂŒblichen Veranstaltungen) mit den Plakaten weitere Soli-Gelder zusammenzusammeln, noch besser! Bedarf gibt es leider viel
 Spendenmöglichkeiten findet ihr unten.

Du willst dazu beitragen, dass Papayaplakate und die Informationen in immer mehr WG-KĂŒchen, feministischen Zentren und anderen Orten hĂ€ngen? Du könntest eine Runde Sticker gebrauchen?

  1. Möglichkeit: Bist du in LĂŒneburg oder Umgebung? Nimm gerne Kontakt mit uns auf. Zur Zeit geben wir die Papaya-Plakate in BĂŒndeln von 20 Plakaten und Sticker zu einem Spendenbetrag zur Finanzierung der Drucke heraus.
  2. Möglichkeit: Unten findest du die PDF-Dateien fĂŒr Plakat und Sticker, einen “Beipackzettel”, sowie eine Anleitung zum Drucken. Du bist in einem BĂŒndnis organisiert, kennst viele Leute, die Interesse an den Plakaten haben könnten oder hast Lust in deiner Stadt Sticker zu verbreiten? Wir freuen uns echt sehr, wenn ihr selber Drucke organisiert und wir gemeinsam (gerade unter Corona) die Infos dezentral verbreiten können. Wenn du Fragen hast, melde dich gerne per Mail, Instagram oder Facebook!

Vielen Dank und solidarische GrĂŒĂŸe!

Weg mit §218 und §219
Druckhinweise:
Wenn ihr selber Papaya-Plakate drucken wollt, achtet am besten auf folgende Einstellungen:
    – Offset-Druck (bei grĂ¶ĂŸerer StĂŒckzahl)
    – GrĂ¶ĂŸe A1
    – 115g Affichenpapier
    – 4/0 farbig
Bei den Stickern auf die GrĂ¶ĂŸe A7 achten 🙂
Download:
Spendenmöglichkeiten
Ciocia Basia (Tante Barbara) 
ein informelles, ehrenamtliches, in Berlin ansĂ€ssiges Kollektiv, das ungewollt Schwangeren aus Polen hilft, eine sichere und legale Abtreibung in Deutschland durchzufĂŒhren oder Zugang zur einer Abtreibung mittels Medikamenten verschafft. 
What the fuck-BĂŒndnis
Das what the fuck-BĂŒndnis mobilisiert jedes Jahr aufs Neue gegen den antifeministischen “Marsch fĂŒr das Leben” in Berlin. 50-100 Aktivist*innen sind nun in Folge einer Sitzblockade Repressionen ausgesetzt und brauchen UnterstĂŒtzung.
Rote Hilfe e.V.
IBAN: DE55 4306 0967 4007 2383 17
Unbedingt als Verwendungszweck „Pro Choice“ angeben.
Women on Web
Schon seit Jahren versorgen Women on Web weltweit Menschen mit Medikamenten, die einen medikamentösen Schwangerschaftsabbruch ermöglichen. FĂŒr ihre Arbeit sind auch sie angewiesen auf Spenden.



Quelle: Feministischer8mlg.noblogs.org