Juni 23, 2022
Von Our House OM10
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Sonntag, 3. Juli 2022, 18 Uhr, Saal OM10 (Obere-Masch-Str. 10)
auf Einladung von Jugendzentrum Innenstadt e.V. und Our House e.V.

Die Grenzen, die die europĂ€ischen Staaten gegen Migrant*innen und FlĂŒchtende hochziehen, verlaufen lĂ€ngst nicht mehr nur an den EU-Außengrenzen, sondern weit darĂŒber hinaus, u.a. durch viele LĂ€nder auf dem afrikanischen Kontinent. Dieses repressive Grenzregime schafft lebensgefĂ€hrliche Bedingungen und lĂ€sst Menschen nicht nur im Mittelmeer und im Atlantik sterben, sondern auch auf den Reisewegen durch die Sahel-Staaten und Nordafrika. Es fĂŒhrt zu brutalen Massenabschiebungen zwischen afrikanischen Staaten und zur Internierung von Migrant*innen und FlĂŒchtenden in Folterlagern in Libyen. Zudem sorgt es dafĂŒr, dass tausende von Menschen, denen ein Weiterkommen versperrt ist, mit leeren HĂ€nden und unter prekĂ€ren Bedingungen in LĂ€ndern wie dem Niger, einem der Ă€rmsten LĂ€nder der Welt, festsitzen.
Die historisch seit langem bestehende zirkulÀre Migration insbesondere in sowie zwischen West- und Nordafrika wird dadurch immer mehr eingeschrÀnkt. Folglich zerstört diese von der EU durchgesetzte Politik in kolonialer Tradition an vielen Orten wirtschaftliche Existenzgrundlagen und damit das Leben der Menschen aus diversen Regionen.

Das Alarme Phone Sahara (APS) setzt diesem brutalen EU-Grenzregime in Agadez und an anderen Orten im Norden Nigers solidarische Intervention entgegen. Moctar Dan YayĂ© und Azizou Chehou des APS Niger werden auf ihrer Info-Tour von HintergrĂŒnden und aktuellen Entwicklungen in Niger zur repressiven Migrationspolitik und von ihrer alltĂ€glichen Arbeit berichten.

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Quelle: Omzehn.noblogs.org