August 18, 2022
Von Indymedia
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Tadaaaaa!
Wir sind in Steine und wir wollen bleiben! Wir machen ländlichen Raum zum Experimentieren von selbstbestimmten Lebensweisen und das gute Leben für alle!
In Steine ist genügend Platz dafür, denn der Großteil der Gebäude gehört einem internationalen Großkonzern, der diese seit 2018 leerstehen und verfallen lässt.

Wir haben eins davon besetzt und sind somit die dritte Besetzung innerhalb von zwei Monaten in Steine. Nach der Glitzerverwaltung und dem weißen Haus ist nun der Watchtower belebt und auch wir verstehen uns als queerfeministische und anarchistische Besetzung. Das wurde bereits an anderer Stelle ausgeführt.

Wichtig ist uns, an lang und kurz vergangene Kämpfe anzuknüpfen und dafür zu sorgen, dass Steine wieder Dorf wird. Ohne Vermieter*innen, ohne Boss*innen: selbstverwaltet und offen. Die Dörfer denen die drin wohnen! Und zwar jetzt. Während die Wälder um uns herum brennen und die Felder verdorren, ist doch längst klar, dass weder Industrie noch Monokultur in den ländlichen Raum gehören. Vielmehr ist es an der Zeit, uns an eine andere mögliche Welt zu wagen, und zwar nicht als Traum, sondern in konkreter Raumgestaltung.

Mit dem Bezug des Watchtower wohnen wir nun direkt neben dem alten Schlachthof und angrenzend an die Bundesstraße, die an Steine vorbeiführt. Eine große betonierte Fläche liegt vor uns, bereit um kollektiv und öffentlich genutzt  zu werden. Bringt eure Freundix mit, kommt um zu bleiben, teilen und gestalten. Wir wollen, dass Steine selbstverwaltetes Dorf wird – wir wollen dass Steine lebt!

Wir laden ein:
– heute, Donnerstag, ab 11 zum Kennenlernen und Brunch (bringt gerne etwas zum brunchen mit!)
– Samstag 16 Uhr Rollerdisko
– Sonntag 16 Uhr zur VV der BI mit Küfa




Quelle: De.indymedia.org