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Alte Nazi-BauplÀne


Juni 15, 2021
Von InfoRiot
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AngermĂŒnde – In den Archalien des Stadtmuseums AngermĂŒnde befinden sich auch Akten ĂŒber das ehemalige AngermĂŒnder Kino, das heutige Depot des Museums.

Das Stadtarchiv Anger­mĂŒnde ver­fĂŒgt ĂŒber einen außergewöhn­lich umfan­gre­ichen Bestand an his­torischen Archiva­lien. Darunter befind­en sich beson­dere SchĂ€tze, die fĂŒr die Erforschung der Stadt­geschichte von großer Bedeu­tung sind. Stadtarchivar Steve Schmidt hebt diese ver­bor­ge­nen Kost­barkeit­en aus der Schatzk­iste des Archivs und stellt sie vor.
Das reicht vom Anger­mĂŒn­der BĂŒrg­er­buch bis zur GrĂŒn­dung­surkunde der Frei­willi­gen Feuer­wehr Anger­mĂŒnde. Beson­ders wertvoll auch fĂŒr die heutige Zeit sind histo­prische Bauak­ten, die Auskun­ft ĂŒber Bauweese, Ges­tatung und Mate­ri­alien von GebĂ€u­den der Alt­stadt von Anger­mĂŒnde geben.

Bauakten sind Fundgruben fĂŒr Architekten und Familienforscher

Nicht von jedem GebĂ€ude sind sie noch erhal­ten, was Architek­ten und Bauher­ren bei denkmal­gerecht­en Sanierungsvorhaben oft vor große Her­aus­forderun­gen stellt. Doch fĂŒr eines der bedeu­tend­sten denkmalgeschĂŒtzten GebĂ€ude in der his­torischen Alt­stadt find­en sich noch Bauze­ich­nun­gen im Stadtarchiv.
So hat Archivar Steve Schmidt Bauak­tebn der GebĂ€ude Hoher Stein­weg 17/18 gesichtet, die fĂŒr die Sanierung des Haus­es fĂŒr das neue Muse­um hil­fre­ich waren. Darunter befind­et sich auch die Bauak­te fĂŒr den ehe­ma­li­gen Kinosaal. Sie enthĂ€lt Zeich­nun­gen aus dem Jahre 1935 fĂŒr den Neubau des Anger­mĂŒn­der Kinos an der dama­li­gen Reichshalle.

Kinosaal wurde inzwischen abgerissen

Der ursprĂŒngliche Kinosaal, der 1911 erbaut wurde, war inzwis­chen zu klein gewor­den. Deshalb sollte ein neuer, grĂ¶ĂŸer­er und mod­erner­er gebaut wer­den. Er stand an dem Platz, wo heute das neue Depot des Muse­ums errichtet wurde. Der alte Kinosaal, der noch bis Anfang der 1990er Jahre in Betrieb war, wurde im Zuge der Sanierungsar­beit­en fĂŒr das neue Muse­um abgerissen.
„Die Bauak­te des Hohen Stein­wegs 17/18 enthĂ€lt nicht nur Zeich­nun­gen, son­dern auch umfan­gre­ichen Schriftverkehr zwis­chen dem dama­li­gen Eigen­tĂŒmer Anton Diewell mit der Baupolizeibehörde Anger­mĂŒnde und gibt dadurch einen Ein­blick in die einzel­nen Schritte bis zum Kino-Neubau“, berichtet Steve Schmidt.

Umfangreicher Schriftverkehr mit der Baupolizeibehörde AngermĂŒnde

„Die Kom­bi­na­tion aus Zeich­nun­gen, Grun­dris­sen und Schriftverkehr mit der Baupolizeibehörde, ist dgĂ€ngig fĂŒr his­torische Bauak­ten im Anger­mĂŒn­der Stadtarchiv. Dabei ĂŒber­wiegt der Schriftverkehr deut­lich. Dies ermöglicht Heimat­forsch­ern die grobe Rekon­struk­tion der Geschichte eines Haus­es und sein­er Bewohn­er“, erk­lĂ€rt der Stadtarchivar. Er hat hĂ€u­fig Anfra­gen von Bauher­ren und Architek­ten aber auch von Ahnen­forsch­ern und Chronisten.
Wer die Ver­gan­gen­heit eines Haus­es erforschen möchte oder fĂŒr den Gebrauch im eige­nen Heim Grun­drisse und Bauze­ich­nun­gen benötigt, kann sich gerne an das Stadtarchiv Anger­mĂŒnde wen­den und in ĂŒber 2000 Bauak­ten stöbern“, lĂ€dt Steve Schmidt Inter­essen­ten ein.






Quelle: Inforiot.de
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