April 6, 2022
Von FAU Bielefeld
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Dienstag / 26.04. / 18:00 Uhr / Anarchismus, ZwischenrÀume & gesellschaftlicher Wandel / FAU Bielefeld / online: https://meet.fau.org/anarchistischegeographien

Ein zentraler Ansatz anarchistischer (Anti-)Politik ist es an konkreten Orten und in konkreten Kontexten auf VerĂ€nderung hinzuwirken, also im Hier und Jetzt. Dabei werden eher kleinteilige und dezentrale Strukturen befĂŒrwortet.

In den ZwischenrĂ€umen der bestehenden Gesellschaft sollen Alternativen zu dieser erprobt und umgesetzt werden und so Gesellschaft langfristig auch im Großen verĂ€ndern. Wie aber wird aus Nischen heraus Gesellschaft verĂ€ndert, an welche Grenzen stĂ¶ĂŸt dies, welche Rolle kommt RĂ€umlichkeit dabei zu und welche Praxis und Visionen können Anarchist:innen weiter geben? In Inputs und gemeinsamer Diskussion stellen wir uns auf dieser Veranstaltung diesen und weiteren Fragen um die gesellschaftliche Wirksamkeit anarchistischer Praxis.

Dienstag / 10.05. / 20:00 Uhr / Anarchismus und Feministische Geographien / Buchladen LeSabot / Breite Straße 76 / Bonn

Durch feministische und queerfeministische Interventionen wurden in den letzten Jahrzehnten patriarchale Strukturen in anarchistischen Kreisen herausgefordert und anarchistische Praxis stark verĂ€ndert. Umgekehrt werden und wurden von Anarchafeminist:innen in KĂ€mpfen aber auch erprobte anarchistische Praktiken ĂŒbernommen und (queer) feministische Positionen auf weitere Formen der Herrschaft ausgerichtet. Auf Basis von anarchafemi-nistischen AnsĂ€tzen, die im Sammelband diskutiert werden, sprechen und diskutieren wir in dieser Veran-staltung ĂŒber das VerhĂ€ltnis von (Queer)Feminismus, Anarchismus und wie das mit geographischen Perspektiven zusammen gebracht werden kann.

Mittwoch / 18.05. / 18:30 Uhr / Anarchismus, UniversitĂ€t und Wissenschaft / Institut fĂŒr Geographie / Löbdergraben 32 / Jena / hybrid: https://uni-jena-de.zoom.us/j/69811064446 (Pssw. L.Parsons)

Der Band anarchistische geographien fĂŒgt sich in eine Reihe von Publikationen ein, die von Akademiker:innen zu und ĂŒber Anarchismus in den letzten Jahren veröffentlicht wurden. Auch wenn sich viele dieser akademischen Autor:innen als Anarchist:innen positionieren, ist und bleibt es aus anarchistischer Perspektive sehr umstritten, ob Anarchismus an UniversitĂ€ten diskutiert und vertreten werden sollte, und ob es wĂŒnschenswert ist, dass sich eine sogenannte Anarchismusforschung etabliert. Forschung und Wissenschaft sind einerseits oft elitĂ€r und nehmen eine machtvolle Position in bestehenden Herrschaftsstrukturen ein, haben andererseits aber auch Ideen mit hervorgebracht, die Kritik und Emanzipation ermöglichen. In einer Podiumsdiskussion werden im Zuge dieser Veranstaltung verschiedene Positionen zur Bedeutung und Rolle von UniversitĂ€t und Wissenschaft aus anarchistischer Perspektive diskutiert.




Quelle: Bielefeld.fau.org