Oktober 13, 2021
Von Chronik
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Berlin, 14. Oktober 2021

RBB
Wie ein Polizesprecher am Freitagmorgen mitteilte, seien im Umfeld der Köpenicker Straße einige Autos in Flammen aufgegangen. Er bezifferte diese in einer ersten Bilanz auf vier bis fĂŒnf.

Morgenpost
In der Nacht zu Freitag ist es doch noch zu Ausschreitungen gekommen. Unbekannte schlugen in Kreuzberg u.a. in der Ritterstraße die Scheiben von elf Autos ein und bewarfen HĂ€user u.a. in der Prinzenstraße mit Farbbeuteln. Aber auch Steine flogen auf GebĂ€ude, Fenster gingen zu Bruch. Mehrere Fahrzeuge wurden auch in Brand gesetzt, wie eine Polizeisprecherin am frĂŒhen Morgen sagte.

Am spĂ€ten Abend hatte die Berliner Polizei die Lage noch als â€žĂŒberwiegend störungsfrei“ eingeschĂ€tzt. Angesichts der VorfĂ€lle in der Ritterstraße sagte ein Sprecher, dass die Nacht „nicht mehr als ruhig“ oder „störungsfrei“ bezeichnet werden könne.

Kurz vor Eintreffen der EinsatzkrĂ€fte hatten Zeugen den Informationen zufolge etwa 20 Personen mit Pyrotechnik in der Straße in Kreuzberg gesehen. Ob diese auch fĂŒr die zerstörten Scheiben und beschmierten WĂ€nde verantwortlich sind, konnte auf Nachfrage nicht gesagt werden.
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Außerdem brannten am Donnerstagabend Autoreifen auf dem Erkelenzdamm in Kreuzberg. Eine Einsatzhundertschaft der Polizei löschte die Flammen.

B.Z.
In der Kreuzberger Prinzenstraße Ritterstraße wurden bereits nach der „Köpi“-Demo am Donnerstagabend diverse Autoscheiben und an einem BĂŒrokomplex und GeschĂ€ften Fensterscheiben zerstört. GebĂ€ude wurden beschmiert. In der Straße Am Bahnwerk in Rummelsburg brannte ein großer Bauschuttcontainer.

In der Adalbertstraße in Kreuzberg ging ein Audi in Flammen auf. In der Straße Am Bahnwerk in Rummelsburg brannte ein großer Bauschuttcontainer, ein Ă€hnliches Bild am Lausitzer Platz in Kreuzberg.

Nach ersten Erkenntnissen wurde auch versucht eine Barrikade am Erkelenzdamm zu errichten. Anscheinend handelte es sich um eine Gruppe von 50-100 schwarz vermummten Personen. Köpi Rufe waren laut Augenzeugen deutlich zu hören.

Welt
Auch entlang des Landwehrkanals wurden im Zuge von Spontandemos Böller gezĂŒndet. In der Ritterstraße in Kreuzberg wurden von Linksradikalen Autos beschĂ€digt und Scheiben von Neubauten eingeschlagen.

Am Donnerstagmorgen waren auf der Köpenicker Straße bereits MĂŒlltonnen und Autoreifen angezĂŒndet worden. In den vergangenen Tagen kam es außerdem zu willkĂŒrlichen SachbeschĂ€digungen an einem BĂŒro von Google, am Bezirksamt Mitte sowie an Geldautomaten. Bereits im Sommer hatten Linksradikale mehrere Straßen vom Wagenplatz entfernt Scheiben einer Bank und eines Bio-Supermarktes eingeschlagen und die WĂ€nde mit Graffiti beschmiert.

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Die Friedrich-Ebert-Stiftung (SPD) im Botschaftsviertel hat anscheinend kaputte Scheiben!
Ganz klar: KöpiPlatz Bleibt!

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FĂŒnf E-Roller brannten im Nordkiez.

Bullen
Heute frĂŒh brannte in Friedrichshain ein Fahrzeug. Gegen 4.15 Uhr bemerkte ein Polizist außer Dienst an dem abgestellten Mercedes einen brennenden Hinterreifen und alarmierte die Feuerwehr und die Polizei in die Straße am Wriezener Bahnhof. Die PolizeieinsatzkrĂ€fte löschten den Brand zunĂ€chst mit eigenen Mitteln, bevor BrandbekĂ€mpfer der Berliner Feuerwehr noch einmal nachlöschten. Der Wagen wird am linken Hinterreifen und an dem darĂŒber befindlichen Radkasten beschĂ€digt. Verletzt wurde niemand. Die weiteren, noch andauernden Ermittlungen fĂŒhrt ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt.

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Unbekannte zĂŒndeten heute frĂŒh in Mitte mehrere MĂŒlltonnen und Autoreifen an. Verletzt wurde niemand. Die weiteren, noch andauernden Ermittlungen fĂŒhrt jeweils der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Gegen 6.30 Uhr bemerkte eine Passantin in der Köpenicker Straße mehrere brennende MĂŒlltonnen und rief die Feuerwehr und die Polizei. BrandbekĂ€mpfer löschten die Flammen an den Tonnen, die vollstĂ€ndig abbrannten.

Zeitgleich alarmierte ein aufmerksamer Passant die Polizei und die Feuerwehr zur Kreuzung Adalbertstraße Ecke Melchiorstraße, nachdem er auf der Fahrbahn mehrere brennende Autoreifen wahrnahm. EinsatzkrĂ€fte der Berliner Feuerwehr löschten die Flammen. Durch den Brand wurde die Fahrbahn beschĂ€digt.

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In der vergangenen Nacht brannte in Kreuzberg ein MĂŒllcontainer. Ein aufmerksamer Passant bemerkte gegen 21 Uhr vor dem Paul-Singer-Haus in der Stresemannstraße den in Flammen stehenden MĂŒllcontainer und rief die Feuerwehr und die Polizei. BrandbekĂ€mpfer löschten den Brand. Verletzt wurde niemand. Die MĂŒlltonne brennt vollstĂ€ndig ab. Ein danebenstehender MĂŒllcontainer und ein Fenster im Souterrain des anliegenden GebĂ€udes wurden durch die starke Hitzeentwicklung beschĂ€digt. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt fĂŒhrt die weiteren, noch andauernden Ermittlungen.

Quelle: Kontrapolis (Tor)

Am Freitag wurde der linksautonome „Köpi-Platz“ gerĂ€umt. In der Nacht zuvor kam es zu Angriffen auf GebĂ€ude, die in Verbindung mit der SPD stehen. In Tiergarten mussten Mitarbeiter ihre BĂŒros verlassen.

In der Nacht zu Freitag haben Unbekannte Angriffe auf mehrere SPD-nahe GebĂ€ude in Berlin verĂŒbt. Im Bezirk Tiergarten wurden Scheiben der Friedrich-Ebert-Stiftung mit SteinwĂŒrfen beschĂ€digt, zudem fanden Mitarbeiter dort den aufgesprayten Schriftzug „Köpi bleibt“ vor. Wie t-online aus Kreisen der Stiftung erfuhr, wurden die Mitarbeiter am Mittag „aus SicherheitsgrĂŒnden“ nachhause geschickt.

Vor dem Paul-Singer-Haus in der Stresemannstraße hatten in der Nacht zu Freitag zudem zwei MĂŒlltonnen gebrannt. Dort sitzt der Verlag „VorwĂ€rts“, der die Parteizeitung der SPD herausgibt. Ein Brandkommissariat prĂŒft nun, ob es einen politischen Hintergrund fĂŒr die Tat geben könnte. Ein Polizeisprecher erklĂ€rte am Freitagmorgen, dass ein Zusammenhang mit der RĂ€umung des „Köpi-Platzes“ nicht ausgeschlossen, aber auch nicht bestĂ€tigt werden kann.

Hunderte Polizisten haben am Freitagvormittag mit der RĂ€umung des linken Wagencamps „Köpi“ im Berliner Bezirk Mitte begonnen. Beamte rĂŒckten mit schwerem GerĂ€t auf das GelĂ€nde an der Köpenicker Straße vor. Ein RĂ€umpanzer riss ein StĂŒck Zaun nieder, hinter dem sich die Bewohner verschanzt hatten. Diese hatten Widerstand angekĂŒndigt. Laut Polizei wurden Beamte mit GegenstĂ€nden beworfen und mit Feuerlöschern angegriffen. Das Camp gilt als eines der letzten Symbolprojekte der linken Szene in Berlin. Die RĂ€umung hatte der GrundstĂŒckseigentĂŒmer vor Gericht erstritten.

Auf hohen BĂ€umen auf dem sogenannten Köpi-Platz waren vor der RĂ€umung Personen zu sehen. Eine Sprecherin des Projekts rief per Megafon, ein Vormarsch auf das GelĂ€nde wĂŒrde Menschenleben gefĂ€hrden. Man lasse sich „das nicht gefallen“, sagte sie und beschimpfte die Polizei. Vom GelĂ€nde stieg Rauch auf. Es flogen GegenstĂ€nde nach draußen. Die Umgebung war von der Polizei abgeriegelt.

Vor Absperrungen versammelten sich Gegendemonstranten zu drei angemeldeten Kundgebungen. Reporter vor Ort beobachteten, wie Beamte und UnterstĂŒtzer des Projekts aneinander gerieten. Die Polizei hatte in Seitenstraßen Hunderte Beamte und RĂ€umgerĂ€t zusammengezogen. 2.000 Beamte waren fĂŒr den Einsatz eingeplant, 700 von ihnen von außerhalb.

Auf dem rund 2.600 Quadratmeter großen GrundstĂŒck neben einem 1990 besetzten Haus am ehemaligen Mauerstreifen wohnen etwa 30 Menschen in Bauwagen. Einen Eilantrag der Bewohner zum Stopp der Zwangsvollstreckung wies das Berliner Kammergericht am Mittwoch ab.

Bis zuletzt gab es BemĂŒhungen, die RĂ€umung abzuwenden. Die Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus teilte mit, der EigentĂŒmer habe das GrundstĂŒck ĂŒber Makler zum Verkauf angeboten und sich in Verhandlungen bereit gezeigt, es an die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft zu verkaufen. Kaufpreis, Kaufvertrag und Notartermin hĂ€tten bereits festgestanden. „Dann ließ der EigentĂŒmer die Verhandlungen platzen“, hieß es in einer Mitteilung der Linken vom Donnerstag.

Quelle: T-Online




Quelle: Chronik.blackblogs.org