Oktober 15, 2021
Von Anarchistische Bibliothek
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[Bereits vor Monaten geschrieben, (beinahe) veröffentlicht, dann aus irgendwelchen, heute unerfindlichen GrĂŒnden wieder zurĂŒckgezogen, bevor auch nur ein Exemplar verteilt wurde; und kĂŒrzlich aus dem Anlass einer Begegnung mit einem „Antifa“ am Rande einer Demo von Impfgegner*innen wieder gelesen, immer noch fĂŒr relevant empfunden und daher nun erneut/endgĂŒltig veröffentlicht. Eine Abrechnung.]

VollstĂ€ndige, unbeschwerte Freiheit gibt es nur mit Impfen. Ohne Impfen keine Freiheit – jedenfalls nicht so in der Form, wie wir es uns vorstellen.

Markus Söder, ein Mann, der von Freiheit keine Ahnung hat

Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: „Ich bin der Faschismus.“ Nein, er wird sagen: „Ich bin der Antifaschismus.“

Ignazio Silone, Antifaschist und Kommunist, zitiert nach Francois Bondy

Warum nur, hatte die Antifa noch einmal das Robert-Koch-Institut nicht auf dem Schirm? Hat es ja bis heute nicht, sondern ĂŒbte und ĂŒbt sich vielfach sogar in seiner Verteidigung. Eine Ă€ußerst rĂ€tselhafte Angelegenheit: Schon die Benennung nach dem kolonialen Folterknecht Robert Koch sollte doch eigentlich den*die politisch korrekte Antifaschist*in zumindest auf die Palme bringen und was ist aus antifaschistischer Sicht erst zu einer Organisation zu sagen, die zentral am Holocaust und an den grausamen medizinischen Experimenten in den KZs beteiligt gewesen ist? Nun, wie es scheint, hat man da aus antifaschistischer Sicht entgegen aller Erwartungen doch nicht allzu viel einzuwenden. Wohl aber gegen jene, die dann doch etwas dagegen einzuwenden hatten, als das Dreiergespann aus RKI/WHO, Politik und WEF (ja, jenes World Economic Forum, das uns noch aus der Hochzeit der Antiglobalisierungsbewegung ein Begriff ist) vor ĂŒber einem Jahr vor die Kameras sensationsgeiler Journalist*innen trat und verkĂŒndete, dass der Mensch dem Menschen von nun an ein Virus wĂ€re und man deshalb folgerichtig die ganze Welt in ein FreiluftgefĂ€ngnis verwandeln wĂŒrde. »Coronaleugner«, »Schwurbler«, ja sogar »Faschisten« nannte man sogar jene Anarchist*innen, die sich der Sklavenmoral der maskentragenden, daheimgebliebenen, im Virenkrieg zur Abwesenheit mobilisierten Untertanen verwehrten und dabei in Taten und Worten den Vorschlag unterbreiteten, jenes Grenzregime weiter anzugreifen, das seine Checkpoints bis weit ins Landesinnere ausgeweitet hatte und sie dort nicht nur mit Soldat*innen und Polizist*innen, sondern auch mit Gesundheitsbehörden-BĂŒrokrat*innen, Ärzt*innen, Wissenschaftler*innen und Denunziant*innen besetzt hatte.

Diesen Verleumdungen etwas zu entgegnen wĂ€re mit Sicherheit verschwendete MĂŒhe, es ist ja auch nicht so, dass es nicht bereits genĂŒgend Entgegnungen auf derart billige Diffamierungsversuche gegeben hĂ€tte, von denen meines Wissens nach bislang auf keine einzige jemals wieder geantwortet wurde. Die Zeit der Diskussionen scheint endgĂŒltig vorbei zu sein. Auch gut, endlich ist er da, der Bruch mit der Linken, es wurde ja auch Zeit. Und doch kann man nicht umhin ĂŒberrascht zu sein, dass gerade in jenem Moment, in dem der Faschismus hinter seiner bĂŒrgerlichen Maske gewaltiger hervorblinzelt als selbst in Tagen rassistischer Pogrome (so sagt man doch, in der neomarxistischen Terminologie, oder?), jene Antifaschist*innen, die den Antifaschismus – und wer außer irgendwelchen noch verblödeteren Spinnern ist eigentlich nicht Antifaschist*in – zu ihrem Hobby, respektive Beruf erhoben haben, jene die das Antifaschist*in sein zu einer identitĂ€ren Angelegenheit erhoben haben, jene die dazu neigen, an irgendwelchen Gedenktagen den Schwur von Buchenwald („Nie wieder Krieg – Nie wieder Faschismus“) herunterzubeten, als wĂŒrden sie einen Rosenkranz aufsagen, sich in die virtuelle Marschordnung der Massen einreihen wĂŒrden (aber in Zeiten der Massenmedien braucht eine Masse nun einmal nicht physisch zusammenzutreten), wĂ€hrend es sogar einige ideologisch dem Nationalsozialismus nahe stehende Individuen dann doch ein wenig gruselt, beim Anblick dessen, was sie da immer als die ihre Sache verfochten hatten. Es wundert dabei vor allem, dass der Faschismus, so sehr er auch Kampfbegriff sein mag, doch soweit nicht begriffen wurde, dass er ein PhĂ€nomen der Massen ist, dass selbst wenn all die »Coronaleugner« tatsĂ€chlich Faschist*innen wĂ€ren, was natĂŒrlich ein von Staat und Linken gleichermaßen verfochtenes ideologisches Hirngespinst bleibt, die von ihnen ausgehende, reale faschistische Bedrohung weit hinter dem zurĂŒckbleibt, was der von der Antifa weitestgehend gerechtfertigte und sogar verteidigte Staat im pandemischen Ausnahmezustand bereits reprĂ€sentiert und zur Anwendung bringt. Dass etwa Grenzen geschlossen, FlĂŒchtende abseits der Blicke jener, die sich in ihren Wohnungen selbst eingesperrt hatten, vermehrt ins Meer zurĂŒckgestoßen wurden und dort verreckten, dass sich die Lage in den Lagern um die Außengrenzen der »Festung Europa« (eine nationalsozialistische Erfindung, die von der EU mit FRONTEX perfektioniert wurde) dramatisch verschĂ€rft hat, dass jene, die in Deutschland und anderswo ohne Papiere lebten aufgrund des Lockdowns gezwungen waren, ihre Existenz mehr als je zuvor aufs Spiel zu setzen, weil Schwarzarbeit ebenso wie weniger schwer kriminelle Wege der Geldbeschaffung von einem Tag auf den nĂ€chsten verunmöglicht wurde, ja dass selbst die dramatisch angestiegene sexuelle und nichtsexuelle hĂ€usliche Gewalt von jener selbsternannten antifaschistischen und antisexistischen Avantgarde mit »Durchhalteparolen« abgebĂŒgelt wurde, es beweist nicht nur die Privilegiertheit der Mitglieder einer vorrangig akademisch geprĂ€gten und orientierten, bĂŒrgerlichen Mittelschichts-Subkultur, deren Zweck es vor allem zu sein scheint, wissenschaftliche Karrieren hervorzubringen, die ich ja niemandem zum Vorwurf mache, außer sie*er ruht sich eben auf ihr aus, was immer eine Entscheidung ist, sondern vor allem auch, wie wenig selbst hinter einem ihrer zentralen Dogmen »Nie wieder Faschismus« wirklich steht.

Dem Antifaschist ist also der »Impfleugner« das, was dem Nationalsozialist der »Jude« ist, kann man das so sagen? Es wird mir sicherlich als Verharmlosung des NS ausgelegt werden. Sei’s drum, ich kann versichern, so ist es nicht gemeint, aber wen interessiert das schon. Beides sind Feindbilder auf die sich alle zutage tretenden gesellschaftlichen »WidersprĂŒche«, oder eben jenseits eines teleologischen Weltbildes ausgedrĂŒckt, sozialen Konflikte fĂ€lschlicherweise zurĂŒckfĂŒhren lassen. Beides sind Konstruktionen eines »SĂŒndenbocks«, der selbst fĂŒr die absurdesten Dinge verantwortlich gemacht wird. Und ĂŒberrascht es da ĂŒberhaupt noch, dass der Nationalsozialismus einen sogar gar nicht unĂ€hnlichen Hygienefimmel hatte, wie unsere lieben Antifas, die verkĂŒnden, »alle impfen« zu wollen? Aber bleiben wir bei unserem Vergleich: Der »Jude« ist dem Nationalsozialisten eine Krankheit im Volkskörper der arischen Rasse, die ausgelöscht werden muss. Gemeint ist damit freilich – auch gemĂ€ĂŸ der technologischen Möglichkeiten – die Vernichtung der Juden im Holocaust. Der »Impfleugner«, was in diesem Kontext »willentlich Ungeimpfter« bedeutet, ist der Antifaschistin des Corona-Regimes ebenfalls eine Krankheit, nicht im Volkskörper, denn sprachlich ist man heute versiert, ein nationalsozialistisches Vokabular zu vermeiden, auch wenn Victor Klemperer dem einen oder anderen Antifaschist*in da vielleicht schon noch eine Lektion erteilen könnte, sondern eben in der Gesellschaft. Gemeint ist aber das Gleiche, bereinigt um eine allzu antiquierte Rassentheorie, die allerdings jenen Eugeniker*innen ĂŒberlassen wird, deren genetische Forschungseinrichtungen und transhumanistischen Biowaffenschmieden die Impfstoffproduktion ĂŒbernommen haben. Auslöschen will der Antifaschist diese Krankheit innerhalb seiner Gesellschaft auch, nur denkt er dabei weniger an Vernichtungslager, sondern er erwĂ€rmt sich fĂŒr diverse Ideen der »Durchimpfung« der Bevölkerung in kaum den Lagercharakter verbergenden Impfzentren oder gelegentlich auch durch »mobile Impfkommandos« oder er befĂŒrwortet den RĂŒckgriff auf bereits etablierte Ă€rztliche Infrastruktur, wo einem die Giftspritze als »kleiner Pieks« in der fĂŒr jene, die bislang noch nicht zu Opfern Ă€rztlicher Folter wurden, entspannteren hausĂ€rztlichen AtmosphĂ€re verabreicht wird. Und sein VerhĂ€ltnis zu »Zwangsimpfungen« ist ambivalent. Sowieso sei ja jede*r, die*der von »Zwangsimpfung« spricht ein*e verschwörungstheoretischer, -ideologischer oder -mythischer Spinner*in, denn es ist ja Fakt, das eine*n nichts dazu verpflichtet, sich impfen zu lassen. Moralischen Druck will man dann aber doch aufbauen und bezeichnet »Impfverweigerer« als »unsolidarisch« und gelegentlich auch als »asozial« (Ups, da hat sich das Nazivokabular eingeschlichen, aber es passt ja auch allzu gut), man macht sie dafĂŒr verantwortlich, dass das Leben nicht endlich wieder zu seiner prĂ€pandemischen (gewissermaßen könnte man auch prĂ€faschistisch sagen, aber wie schon gesagt, wĂ€re das ja bloß ein Kampfbegriff) NormalitĂ€t zurĂŒckkehren könne und vereinzelt, aber immerhin doch von der restlichen Clique an »Antifas« unwidersprochen erwacht dann doch auch einmal der autoritĂ€re Charakter bestimmter Zeitgenoss*innen zum Leben und es wird eine Zwangsimpfung gefordert oder angedroht. Und eigentlich kann man es sich ja in bestimmten Kreisen, in denen man eben nicht allzu viel hĂ€lt, von den antifaschistischen Verteidigern des Bestehenden, doch ganz gut vorstellen, wie »Antifas« Seite an Seite mit Bullen »AluhuttrĂ€ger*innen« durch die Straßen jagen, um ihnen mal eben den »kleinen Pieks« zu geben. Pogromstimmung gegen »Impfleugner«? Zumindest kann man nicht umhin, eine gewisse Tendenz zu bemerken. Und ich will hier noch einmal bemerken, dass der in diesem Absatz ausgefĂŒhrte Vergleich zwar vielleicht einen provokanten Charakter haben mag und auf einer GefĂŒhlsebene vielleicht auch implizit etwas vorwegnehmen mag, wovon hier nicht im Geringsten die Rede ist, dass aber eben der Prozess der Feindbild- und SĂŒndenbockkonstruktion gemeint ist, wie sie von den neuantideutschen Fans des »strukturellen Antisemitismus« als Instrument des permanenten Nazi-Vergleichs auf beinahe jeder Ebene einer systemfeindlichen Kritik beispielsweise ebenso geĂŒbt wird, hier jedoch im Zusammenhang mit etwas steht, bei dem einige derjenigen, die hier als Zufluchtssuchend bei jenem SĂŒndenbock des »Impfleugners« kritisiert werden, auch tatsĂ€chlich Anstalten machen, sich in die vom Staat gleichermaßen forcierte Verfolgung von »Coronaleugnern« einzureihen, nicht nur indem sie ihren Zwangsimpfungsphantasien freien Lauf lassen, sondern auch, indem sie bei Indymedia Kennzeichenlisten von »Coronaleugnern« veröffentlichen, ebenso wie auf Twitter interne, illegale Verabredungen zu ZusammenkĂŒnften an Öffentlichkeit und Polizei versnitchen und somit auch praktische Polizeiarbeit zur Verfolgung ihrer Feindbilder leisten. Und wenn auch die Verfechter*innen des nur allzu schwachsinnigen »Jeder Vergleich ist eine Relativierung«-Dogmas hier EinwĂ€nde erheben mögen, so scheint mir eine nĂŒchterne Betrachtung dieser Parallelen gewinnbringend in der Hinsicht, dass hier ein Prozess beleuchtet wird, der dringend auch hinsichtlich seiner potenziell faschistischen Dynamiken hinterfragt werden sollte, bevor man sich endgĂŒltig zu MittĂ€ter*innen gemacht haben wird.

Denn just in diesem Moment findet eine politische Debatte darĂŒber statt, ob es Zwangsimpfungen im wahrsten Sinne des Wortes in Zukunft nicht doch geben wird. WĂ€hrend andere westliche Regime bereits jenen finalen Schritt zu einer »Impfdiktatur« gewagt haben (»Mehr Diktatur wagen« wurde so ja schon zu Beginn der Corona-Ära wohlwollend in der bĂŒrgerlichen-liberalen Presse diskutiert), beteuern die deutschen Politiker*innen, dass sie dies fĂŒr ĂŒbertrieben hielten. Eine Beteuerung, die dieselben Politiker*innen ĂŒbrigens auch zwei Tage vor dem bundesdeutschen Lockdown ĂŒber ihre Heralde auf allen KanĂ€len verkĂŒnden ließen, wĂ€hrend sie gar nicht allzu sehr in den Hinterzimmern darĂŒber konspirierten, wie der Lockdown am besten zu bewerkstelligen wĂ€re. So oder so, ob der fast schon zum Stil gewordene politische, plötzliche Stimmungswandel nun noch einsetzen wird oder nicht, ist bereits klar, dass »keine Zwangsimpfungen« bedeutet, dass es kein Gesetz gibt, dass Impfungen verpflichtend macht, wohl aber, dass all jene, die ihre ArbeitsplĂ€tze behalten wollen, wobei Wollen hier ja auch nur eine illusionsbehaftete Form des MĂŒssens ist, all jene, die es sich nicht leisten können werden, wann immer sie am öffentlichen Leben teilnehmen – oder zur Arbeit/in die Schule/aufs Amt gehen – wollen, den offenbar bald wieder kostenpflichtigen Test zu absolvieren, all jene, die als Ungeimpfte von weiten Teilen des öffentlichen Lebens ausgeschlossen sein werden, all jene die reisen wollen, ohne dabei quarantĂ€nisiert zu werden, all jene, die den Stress nicht aushalten, (noch zusĂ€tzlich) in stĂ€ndiger Angst vor einer Kontrolle leben zu mĂŒssen, bei der sie auffĂ€llig werden, all jene, die den moralischen Druck ihres Umfeldes nicht aushalten, usw., sich auch gegen ihren eigentlichen Willen »freiwillig« werden impfen lassen. Es ist eine Art orwellscher Doppelsprech, der uns aus den realsozialistischen Diktaturen ĂŒberliefert ist, auf den sich jene zurĂŒckziehen, die da behaupten, »Zwangsimpfungen gibt es nicht« und selbst dabei wird konsequent die Erfahrung jener ignoriert, die trotz jeder »Freiwilligkeit« dennoch immer zwangsweise geimpft werden, etwa MinderjĂ€hrige und anderweitig EntmĂŒndigte, FlĂŒchtende in Lagern, GefĂ€ngnisinsass*innen oder auch gewöhnlich Arztbesucher*innen, die sich der Ă€rztlichen SelbstverstĂ€ndlichkeit, einfach ĂŒber die Körper ihrer Patient*innen zu bestimmen, ohne sich dabei groß zu erklĂ€ren, nicht so einfach widersetzen können.

Dabei ist es alles andere als ein »kleiner Pieks«, der einer*m da verabreicht wird. Gentechnisches Gift mit bislang unerforschten Langzeitwirkungen und ebenfalls unterdurchschnittlich erforschten Nebenwirkungen wird einer*m da in den Oberarmmuskel injiziert, ein Gift, das tief in die Prozesse unseres Organismus eingreift. Das immer schon imaginĂ€re »Recht auf Selbstbestimmung ĂŒber den eigenen Körper«, wie es sich etwa in der Parole »My Body, My Choice« manifestiert und auch in das kollektive Antifa-Bewusstsein gebrannt hat, es wĂŒrde selbst dann ausgehebelt werden, wenn es sich um einen »kleinen Pieks« handeln wĂŒrde, aber das muss ohnehin ernsthaft bezweifelt werden! Eine gigantische Zahl an sogenannten »Health Impact Events« lĂ€sst sich als ein statistisches PhĂ€nomen nicht einfach eben wegleugnen, selbst damit nicht, dass kein eindeutiger kausaler Zusammenhang zur Impfung konstruiert werden kann. Aber was soll ich den, wenn ĂŒberhaupt vorrangig darin, als Sozialwissenschaftler*innen Statistiken in ihrem Sinne zu fĂ€lschen, ausgebildeten, linken Akademiker*innen, mit mathematischen ErlĂ€uterungen oder gar naturwissenschaftlichen und wissenschaftstheoretischen Grundannahmen kommen? Ich bin es durchaus Leid, die Wissenschaftler*innen dieser Welt auf die nur allzu zahlreichen und offensichtlichen WidersprĂŒchlichkeiten ihrer eigenen Denksysteme aufmerksam zu machen. Man kann sich ja selbst die verschiedenen Studien zu GemĂŒte fĂŒhren, die die Impftoten als eine Art von in der Heimat gefallenen Kriegshelden neben den Coronatoten der Front auflisten. Und man mag daraus welchen Schluss auch immer ziehen. Egal welchen Schluss man daraus jedoch ziehen mag: Wer behauptet, es wĂ€re nur ein »kleiner Pieks« und man solle sich doch nicht so anstellen, der argumentiert in der Logik eines AutoritĂ€ren, in jener Logik, die das Individuum der Gesellschaft unterordnet, in jener Logik des Gemeinwohls und der Moral, die von Kolonialismus bis hin zu jeder totalitĂ€ren Diktatur so gut wie jeden Genozid der letzten hunderten Jahre gerechtfertigt hat.




Quelle: Anarchistischebibliothek.org