Dezember 12, 2020
Von Indymedia
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Das neue gewöhnliche Bild sind blaue Einheiten, Kontrollen, Geldstrafen, Mobbing und SchlĂ€ge. Das ist die alltĂ€gliche Situation, die wir erleben. Das Paradoxe ist, dass fast alle dies als normal ansehen. Uns macht, gerade in diesen Tagen, die zunehmende Repression noch wĂŒtender. Wenn wir sehen, wie sich Bullen verhalten, erinnern wir uns intensiver denn je daran, dass derselbe Abschaum mit derselben staatlichen Verantwortung, vor 12 Jahren einen minderjĂ€hrigen GefĂ€hrten von uns ermordet hat.

WĂ€hrend wir spontan ĂŒber das Auftreten der Bullen wutentbrannt sind, sind sie nicht die einzigen Verantwortlichen. Die Verantwortung liegt auch auf den Schultern aller, die die Schande, die sie Job nennen, unterstĂŒtzen und leichter machen. Hertz arbeitet seit einigen Monaten mit der griechischen Polizei zusammen und stellt ihr Fahrzeuge zur VerfĂŒgung. Fahrzeuge, mit denen die Bullen mehr Gebiete kontrollieren und leichter durch die StĂ€dte streifen können, um diejenigen, die ihnen nicht gefallen, schneller einzuschĂŒchtern und zu verhaften.

Im Rahmen dieser Gedanken, haben wir am Morgen des 6. Dezember, dem Tag des Mordes an Alexandros Grigoropoulos durch den Bullen Korkoneas und seinem Komplizen Saraliotis, ein Fahrzeug von Hertz in der Syggrou Avenue in Brand gesetzt.

Als kleiner Tribut an die Erinnerung an Alexandros und alle unsere toten Comrades. Als ein Minimum an Reaktion auf die Existenz der Bullen und des Staates. Als ein kurzer Atemzug der Freiheit im erstickenden WĂŒrgegriff der Metropole.

GEGEN JEDE FORM DER UNTERDRÜCKUNG – LASST UNS NICHT AN DIE REPRESSION GEWÖHNEN

NĂ€chte im Dezember

(Übersetzung von https://athens.indymedia.org/post/1609085/ )




Quelle: De.indymedia.org