April 18, 2021
Von Indymedia
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Am 13. und 14.3.2021 Konnte der Berliner AfD-Landesverband nach etwa 3 Jahren wieder einen Parteitag durchfĂŒhren. Nicht in Berlin, dafĂŒr aber in Paaren im Glien.

Das ist an und fĂŒr sich ein Erfolg der Aktion Kein Raum der AfD. Die Nazis mussten nach Brandenburg ausweichen. Am 14.03.wurde das Scheitern der Trash-Prinzessin Trixi von Storch mit ihrer Kandidatur zur Landesvorsitzenden am Vortag auch bei einer Feier Berliner autonomer Gruppen vor dem GebĂ€ude, in dem sich Storchs Wohnsitz, die RĂ€ume ihres Nazivereins Zivile Koalition e.V. und ihr AbgeordnetenbĂŒro befinden, als Erfolg gewĂŒrdigt. Zu dieser Protestveranstaltung war einige Tage vorher aufgerufen worden.

http://keinraumderafd.blogsport.eu/

Freude gab es allerdings auch bei den internen Gegnern Storchs. Da waren erst einmal die AnhĂ€nger des frĂŒheren Berliner Landesvorsitzenden GĂŒnter Brinker, der 2016 mit Nazimethoden durch Storch und Pazderski gestĂŒrzt wurde. Auf der anderen Seite standen die AnhĂ€nger des FlĂŒgels und all jene, die Storch fĂŒr den Parteiausschluß des ehemaligen Brandenburger Landeschefs Andreas Kalbitz (ebenfalls mit Nazimethoden) verantwortlich machen. Trotz aller Verfahrenstrix zog die intriggante Klerikalfaschistin und Antifeministin den KĂŒrzeren gegen Brinkers 24 Jahre jĂŒngere Frau Kristin, die sich bereits im Abgeordnetenhaus gegen die Storch-Pazderski-Bande positioniert hatte.

https://www.trendmagazin.co/2021/03/30/prinzesschens-pleite-in-paaren

Doch bei aller Zufriedenheit dĂŒrfen wir nicht vergessen, dass nun die Berliner AfD eine Möglichkeit ergriffen hat, ihre Veranstaltungen in Brandenburg durchzufĂŒhren, was die Berliner Antifas nicht verhindern konnten.

In nĂ€chster Zukunft stehen noch zwei derartige Veranstaltungen bevor. Da ist einmal die Wahl der Berliner Landesliste zu den Abgeordnetenhauswahlen und dann die wichtigere Landesliste zu den Wahlen zum Deutschen Bundestag. Beide Wahlen finden am gleichen Tag statt. FĂŒr die Aufstellungen der Listen wird die innerlich zerfleischte Berliner AfD wohl zwei Veranstaltungen benötigen. Beide sollten von den Antifaschist*innen verhindert werden, um den Sieg ĂŒber Storch zu vollenden.

Eine Abgeordnetenhausfraktion, die aus einer Landesliste hervorginge, könnte immer noch von Storch und Pazderski kontrolliert werden, selbst wenn Brinker auch hier der Sprung an die Spitze gelĂ€nge – auch im neugewĂ€hlten Landesvorstand liegt die Mehrheit eigentlich bei den AnhĂ€ngern der Klerikalfaschistin. Sollte die AfD aber gezwungen sein, mit Bezirkslisten anzutreten, wĂ€re sie gezwungen 12 Versammlungen innerhalb Berlins durchzufĂŒhren, was erhebliche logistische Schwierigkeiten mit sich bringen wĂŒrde. Die eine oder andere könnte von den Berliner Antifaschisten vielleicht verhindert werden und damit dann auch der flĂ€chendeckende Antritt der Nazipartei – vielleicht sogar das Überspringen der 5 % HĂŒrde zum Einzug in das Abgeordnetenhaus, bis auf wenige Direktmandate.

Den Einzug der AfD in den Bundestag wĂŒrde das Fehlen der Berliner AfD-Landesliste zwar wohl nicht verhindern können. Doch wĂŒrden dem Berliner Landesverband und insbesondere Storch erhebliche Mittel fĂŒr ihre profaschistischen AktivitĂ€ten wegbrechen.

Unser Ziel ist: Berlin nazifrei!

DarĂŒber wird innerhalb auch innerhalb des Landes Brandenburg entschieden. Der erfolgreich in Brandenburg durchgefĂŒhrte Berliner AfD-Landesparteitag zeigt: die Berliner Antifaschist*innen benötigen jede mögliche UnterstĂŒtzung.

Es bedarf in den nÀchsten Wochen bundesweit koordinierter Aktionen in Berlin und in Brandenburg!




Quelle: De.indymedia.org