Mai 1, 2021
Von Indymedia
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Wir haben uns bewusst dazu entschlossen heute am autonomen 1. Mai in Wuppertal nicht in der Nordstadt zu demonstrieren. Wenn die Bullen meinen ganze Stadtteile wie die Nordstadt zu belagern um jeglichen Protest im Keim zu ersticken, kommen wir selbstbestimmt in anderen Vierteln der Stadt zusammen um dort unsere KÀmpfe sichtbar zu machen.Wir denken, dass wir wieder mehr neue Konzepte erarbeiten und erproben sollten, um zu sehen, welche Wege wir einschlagen können um widerstÀndig und unkontrollierbar zu sein, um unsere HandlungsspielrÀume zu erweitern und uns nicht steuern zu lassen.

Deshalb sind wir heute am Berliner Platz, der von den Cops als „gefĂ€hrlicher Ort“ eingestuft wird, zusammengekommen und mit einer entschlossenen Demonstration lautstark durch die Straßen von Oberbarmen gezogen. Durch die Einrichtung einer als „gefĂ€hrlicher Ort“ bezeichneten Sonderrechtszone befugt sich die Polizei selber dazu, willkĂŒrlich Personenkontrollen durchzufĂŒhren sowie Aufenthaltsverbote und Platzverweise auszusprechen. FĂŒr Anwohner*innen, Arbeitnehmer*innen und Menschen, die sich im Bereich rund um den Platz und den angrenzenden Straßen bewegen, hat dieses Vorgehen drastische Folgen: Sie sehen sich stĂ€ndig der Gefahr einer polizeilichen Kontrolle ausgesetzt. Ziel der stĂ€ndigen Kontrollen ist die VerdrĂ€ngung unerwĂŒnschter Personengruppen (wie Trinker*innen, Jugendliche, Drogenkonsument*innen) aus dem öffentlichen Raum. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass die Staatsanwaltschaft Wuppertal in enger Zusammenarbeit mit Stadt und Polizei das Projekt „StaatsanwĂ€ltin vor Ort“ ins Leben gerufen hat. Auf dem Weg durch die Straßen von Oberbarmen wurde einer Zeitarbeitsfirma ein Besuch abgestattet, den Fenstern und der Fassade wurde ein neuer Farbanstrich verpasst. Her mit dem schönen Leben!Jetzt sofort, fĂŒr alle und jede*n! FĂŒr die soziale Revolution!Heraus zum autonomen 1. Mai in Wuppertal und ĂŒberall!

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Quelle: De.indymedia.org