Februar 18, 2021
Von Indymedia
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Am 13. Februar 2021 zeigten sich Berliner Antifaschist*innen solidarisch mit den antifaschistischen Protesten gegen zwei jĂ€hrlich stattfindende, europaweit mobilisierte Neonazi-AufmĂ€rsche: dem „Tag der Ehre“ in Budapest und dem „Lukov-Marsch“  in Sofia. Es wurden Kundgebungen vor den Botschaften Ungarns und Bulgariens gehalten.

Am 13. Februar 2021 zeigten sich Berliner Antifaschist*innen solidarisch mit den antifaschistischen Protesten gegen zwei jĂ€hrlich stattfindende, europaweit mobilisierte Neonazi-AufmĂ€rsche: dem „Tag der Ehre“ in Budapest und dem „Lukov-Marsch“  in Sofia. Es wurden Kundgebungen vor den Botschaften Ungarns und Bulgariens gehalten.

In Sofia versammelten sich am 13. Februar Neonazis – wie jedes Jahr – in Gedenken an den Nazi-Kollaborateur Hristo Lukov mit Fackeln und NS verherrlichenden Symbolen. Lukov war nach dem 2. Weltkrieg von kommunistischen Partisan*innen erschossen worden.

Der in den letzten Jahren ebenso am zweiten Februar-Wochenende stattfindende „Tag der Ehre“ in Budapest fiel dieses Jahr auf Grund der Corona-Pandemie glĂŒcklicherweise aus. Beide AufmĂ€rsche sind etablierte Treffpunkte europĂ€ischer Neonazi-Gruppen – geduldet von der ungarischen Regierung und der bulgarischen Polizei. Da nationalsozialistische Symbole in beiden LĂ€ndern nicht verboten sind, nutzen beispielsweise deutsche Neonazis die Gelegenheit in verschiedenen Uniformen des 3. Reiches aufzulaufen.

AusfĂŒhrliche Informationen gibt es hier:
http://nsverherrlichungstoppen.blogsport.eu/

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Quelle: De.indymedia.org