Februar 25, 2021
Von Indymedia
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Gleichzeitig bereiten Polizei und Justiz gemeinsam mit einer britischen Briefkastenfirma einen militÀrisch organisierten Einsatz in der Rigaer 94 vor, um eine weitere rebellische Struktur in dieser Stadt loszuwerden.

Es geht uns nicht darum, die LebensverhĂ€ltnisse verschiedener Menschen zu vergleichen oder auf eine Stufe zu stellen. Es geht darum, dass die Politik der VerdrĂ€ngung immer die gleiche Konsequenz hat, ob unter dem Vorwand der KĂ€ltehilfe oder durch martialische Polizeigewalt: Menschen sitzen schließlich auf der Straße und ihre Lebensgrundlage ist zerstört.

Wir reagieren auf die nĂ€chtliche Aktion des Bezirksamts und die DrohgebĂ€rden gegen die Rigaer 94 mit einer nĂ€chtlichen Aktion unserer Art. Wir haben bei einem SPD ParteibĂŒro in der Karl-Marx-Allee fĂŒr Glasbruch gesorgt und die Worte “Bucht + Rigaer bleibt” hinterlassen.

Glauben wir nicht den Politiker*innen, die uns erzĂ€hlen “Militanz ist keine Lösung und hilft den Betroffenen nicht”. Zusammen mit anderen Aktionsformen macht Militanz das Leid der Menschen vor Ort sichtbar und unterstreicht, dass wir unseren Widerstand ernst meinen. Was den Menschen vor Ort nicht hilft sind die scheinheiligen “Lösungen” der Politik.

Wir schließen uns den Worten der Rigaer 94 an (https://kontrapolis.info/2174/): Vielleicht fehlt uns zur Zeit die kollektive StĂ€rke, RĂ€umungen zu verhindern. Aber wir werden an jeder RĂ€umung wachsen und dafĂŒr sorgen, dass es bei RĂ€umungen keine Sieger*innen geben wird.

Eine Gruppe politischer Analphabet*innen
(https://twitter.com/schluesselburg/status/1361246476521902087)




Quelle: De.indymedia.org