MĂ€rz 30, 2022
Von Fairmuenchen
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Die WAZ brachte hierzu am 28.3. diese Meldung und viele andere Zeitungen Ähnliches: barbarisch und frevelhaft

Am 24. MĂ€rz kamen in BrĂŒssel die FĂŒhrer der NATO-Staaten zusammen und drohten dem Gegner mit neuen „Sanktionen“. Sie beschlossen weitere extreme RĂŒstungsmaßnahmen (mindestens 2% des Bruttoinlandsprodukts) und massive Waffenlieferungen in das osteuropĂ€ische Kriegsgebiet.

Am selben Tag hielt das Oberhaupt der katholischen Kirche, Papst Franziskus, in Rom eine Rede, in der er ĂŒber die Ukraine und die Politik der NATO-Staaten folgendermaßen urteilte:

„Ich schĂ€me mich fĂŒr die Staaten, die die MilitĂ€rausgaben auf 2% anheben, sie sind verrĂŒckt!
Die wahre Antwort besteht nicht in anderen Waffen, anderen Sanktionen, anderen politisch-militĂ€rischen Allianzen, sondern in einer anderen Einstellung, einer anderen Weise, eine bereits globalisierte Welt zu verwalten, darin, nicht die ZĂ€hne zu zeigen, sondern internationale Beziehungen zu knĂŒpfen. 

Es ist ersichtlich, dass eine gute Politik nicht aus einer Kultur der Macht erwachsen kann, die als Herrschaft und UnterdrĂŒckung verstanden wird, sondern nur aus einer Kultur der Achtsamkeit, der Achtsamkeit fĂŒr den Menschen und seine WĂŒrde, und der Achtsamkeit fĂŒr unser gemeinsames Haus. Dies beweist sich, leider negativ, durch den beschĂ€menden Krieg, dessen Zeugen wir sind. 

Ich denke, dass es fĂŒr jene von Euch, die meiner Generation angehören, unertrĂ€glich ist, zu sehen, was geschah und was in der Ukraine geschieht. Doch dies ist leider die Frucht der alten Logik der Macht, die die sogenannte Geopolitik noch immer dominiert.

Regionale Kriege hat es die ganze Zeit gegeben, hier und dort, wir befinden uns seit einer Weile in einem „Dritten Weltkrieg auf Raten“, und nun stehen wir vor einer Dimension, die die gesamte Welt bedroht. Und das Grundproblem ist immer das gleiche:

Die Welt wird weiterhin wie ein „Schachbrett“ behandelt, wo die MĂ€chtigen die ZĂŒge studieren, um ihre Vorherrschaft zum Schaden der anderen auszudehnen. 

[Il Fatto Quotidiano vom 24/03/2022]
Da ĂŒber diese Rede in den deutschen Medien gar nicht, nur verkĂŒrzt, entstellt oder marginalisiert berichtet wird, bitte ich um möglichst weite Verbreitung.

Am 1. April in MĂŒnchen um 17h am Stachus, und dann der Ostermarsch, wenn ihr noch oder schon laufen könnt, meistens samstags stehend am Marienplatz, montags gab’s oft AusflĂŒge zu MilitĂ€r-Einrichtungen um MĂŒnchen und in Bayern 


Du darfst mich gern verfolgen …




Quelle: Fairmuenchen.de