Juni 11, 2021
Von Chronik
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Berlin, 9. Juni 2021

Wir haben in der Nacht vom 08.06. auf 09.06. auf der Baustelle in der Braunschweiger Straße 21 einen Stromverteilerkasten einen Radlader in Brand gestreckt. Die Fahrerkabine des Radladers brannte vollstĂ€ndig aus, der Stromverteilerkasten wurde so erheblich beschĂ€digt, dass er nicht mehr funktionsfĂ€hig ist. Nach dem Abriss des Edekas wurde die dort entstandene BrachflĂ€che 2019 von einer Kiezinitiative besetzt und in einen schönen Ort des Zusammenkommens und Vernetzens verwandelt. Doch schon nach zwei Monaten wurde der neu entstandene Nachbarschaftsgarten von Bauarbeitern und Securities zerstört, die FlĂ€che gerĂ€umt und somit ein weiterer unkommerzieller und sozialer Treffpunkt dem Erdboden gleich gemacht. Stattdessen ist dort nun der Aufbau einer Festung unbezahlbarer Mikroapartments/Luxusapartments geplant, die die Gentrifizierung im Kiez maßgeblich vorantreibt.

EigentĂŒmerin der FlĂ€che war lange die Myn 3. Vermögensverwaltung GmbH und somit letztendlich die Sanus AG, welche auch die EigentĂŒmerin der KĂžpi und des KĂžpiplatzes ist. 2020 wurde die FlĂ€che mittels irgendeines dubiosen Deals an die Cresco Immobilien Verwaltungs GmbH weitergegeben. Die Sanus stellt sich in ihrem Portfolio aber weiterhin als Projekt-/Bauentwicklerin fĂŒr die Luxusbauten dar.

Der KÞpiplatz steht unmittelbar vor dem RÀumungsprozess. Mit dieser Aktion solidarisieren wir uns mit dem KÞpiplatz. Solange dieses und andere Projekte bedroht sind, werden wir weiterhin alle Akteure und deren Objekte angreifen, die uns unsere FreirÀume auf brutale Art und Weise wegnehmen wollen.

Gegen den Ausverkauf der Stadt – Gegen jede RĂ€umung!
Die FlĂ€chen denen, die sie nutzen – FĂŒr eine Stadt von unten!

SolidaritÀt mit KÞpi, Potse, R94, Wagenplatz Mollies, SolidaritÀt mit allen kÀmpferischen Kiezinitiativen!

Quelle: kontrapolis (Tor)

Ein Baustellenfahrzeug und ein Stromverteilerkasten auf einer Baustelle in Berlin-Neukölln sind nach Angaben der Polizei vermutlich von extremistischen Brandstiftern angezĂŒndet worden.

Zwei Nachbarn (25, 26) bemerkten in der Nacht zu Mittwoch gegen 1.45 Uhr auf ihrem Balkon Rauchgeruch, sahen dann den brennenden Radlader in der Braunschweiger Straße und alarmierten die Feuerwehr, wie die Polizei mitteilte.

Die Feuerwehr konnte Fahrzeug und Verteilerkasten löschen. Die Fahrerkabine des Radladers brannte aus, der Verteilerkasten wurde stark beschĂ€digt. Der fĂŒr politisch motivierte Straftaten zustĂ€ndige Staatsschutz im Landeskriminalamt (LKA) ermittelt.

In den NĂ€chten in Berlin werden stĂ€ndig Autos angezĂŒndet. Der große Teil der Brandstiftungen ist unpolitisch, nur wenige Dutzend BrandanschlĂ€ge pro Jahr werden vor allem von Linksextremisten und in wenigen FĂ€llen auch von Rechtsextremisten verĂŒbt.

Quelle: BZ

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Quelle: Chronik.blackblogs.org