Februar 25, 2022
Von Kiez Kommune
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Vor einiger Zeit wurden wir gebeten, für einen Beitrag von Radio Matraca über unsere Arbeit als Frauen*Kommune im Wedding und als Teil des „Netzwerks gegen Feminizide“ zu sprechen.
Bei Feminiziden handelt es sich um Gewalt gegen FLINTA-Personen, die von einem oder mehreren Männern ausgeht. Betroffen sind Frauen, Mädchen, Personen, die sich als Frauen identifizieren und Personen, die zwar als Frauen wahrgenommen werden, sich aber nicht mit dem Begriff Frau identifizieren. Wir sprechen hier von dem Begriff FLINTA: Frauen, Lesben, Inter Menschen, Nichtbinäre Menschen, Trans Menschen und Agender Menschen.
Der Umgang mit Feminiziden findet in dem patriarchalen System, in dem wir leben, kaum bis gar nicht statt: Staatliche Institutionen wie Polizei und Justiz spielen dabei durch oft fehlende Aufarbeitung der Fälle eine Rolle, es gibt kaum Aufklärung für die Bevölkerung und in den deutschen Medien werden die Gewalttaten falsch dargestellt und verharmlost.
Deswegen ist es unser Ziel, das wichtige Thema der Feminizide sichtbar und darauf aufmerksam zu machen, sodass die Menschen sensibilisiert werden.

Hier findet ihr den Artikel zu dem Beitrag:
https://www.npla.de/thema/feminismus-queer/feminismen-in-der-pandemie-transnationaler-frauen-kampf-geht-weiter/

Hier findet ihr den Radiobeitrag auf deutsch:
https://www.npla.de/thema/feminismus-queer/der-transnationale-kampf-fuer-frauen-geht-weiter/

Hier findet ihr den Radiobeitrag auf spanisch:
https://www.npla.de/thema/feminismus-queer/feminismos-y-pandemia-la-lucha-transnacional-por-las-mujeres-continua/




Quelle: Kiezkommune.noblogs.org