Mai 19, 2021
Von Indymedia
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In Berlin sollte heute die Potse gerĂ€umt werden, nur durch lange und Riskante Verhandlungen von Seiten der Genoss:innen vorort konnte dieser Angriff auf eine unbhĂ€ngige Jugendarbeit abgewehrt werden. Gegen die Zahlung von 10.000 Euro Sicherheitsleistung wird diese vorerst ausgesetzt, Verhandlungen ĂŒber ErsatzrĂ€ume werden gefĂŒhrt. Die POTSE bleibt!

Ähnlich sieht es fĂŒr die KÖPI aus. Mehrfach wurden Haus und GelĂ€nde verkauft, meist nur innerhalb eines undurchsichtigen Firmenkonstruktes rund um die SanusAG. Diese Konstrukt will jetzt den Wagenplatz rĂ€umen um das Risikokappital KÖPI danach verkaufen zu können. Doch egal wie die Verhandlung am 10. Juni ausgeht: KÖPI Bleibt! Risikokapital!

In Chemnitz sieht es nicht besser aus, war noch vor ein paar Jahren hier die gefĂŒhlte Hauptstadt des Leerstandes, sieht man nun BaulĂŒcken zu Neubauten werden und die prĂ€genden AbruchhĂ€user werden Renoviert. Das alles in einer Stadt die sich jetzt als Kulturhauptstadt auszeichnete, wĂ€hrend gefĂŒhlt jĂ€hrlich das Autonome Jugendzentrum um seine Förderung bangt und Clubs schließen mĂŒssen. Auch aus Chemnitz wird eine Moderne Stadt ohne Seele, ohne FreirĂ€ume fĂŒr Jugend und Kulturarbeit.

Wir fordern hiermit unsere selbstverwalteten RĂ€ume ein. Wir wollen unsere alternativen auftuen und nicht locker lassen. Wir kĂ€mpfen fĂŒr eine Hauptstadt alternativer, selbstverwalteter Kultur, die sich nicht nur Besserverdienende leisten können.




Quelle: De.indymedia.org