Oktober 18, 2021
Von Anarcho-Syndikalistisches Netzwerk
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Im Zuge der internationalen „Aktionswoche gegen vorenthaltene Löhne“ haben wir heute das Auslieferungslager des Lebensmittel-Lieferdienstes GORILLAS in Köln-SĂŒlz besucht und uns dort mit mehreren Arbeitern ĂŒber die prekĂ€re Lage im Gewerbe unterhalten. Auch haben wir unsere solidarische UnterstĂŒtzung fĂŒr die 350 entlassenen „wilden“ Streikenden des Gorillas Workers Collective in Berlin ĂŒbermittelt.

Lohnraub_Gorillas_2021-10-18

Mit Flyern, Postern und Plakaten haben wir auch in der Nachbarschaft auf die gesundheitsgefÀhrdenden und ausbeuterischen Arbeitsbedingungen in StartUp-Unternehmen und im Allgemeinen aufmerksam gemacht. Denn, dass den Fahrer*innen und Kommissionierer*innen ihre Löhne oder SozialversicherungsbeitrÀge nicht richtig abgerechnet werden, kommt nicht nur bei Online-Plattformen tagtÀglich vor, sondern ist auch im Baugewerbe, der Gastronomie oder in der Pflegebranche weit verbreitet.

Lohnraub_Animation

Deshalb ist ĂŒberall dort, wo Ausbeutung, Diskriminierung und Lohnraub allgegenwĂ€rtig ist, auch der Widerstand von Arbeiter*innen gegen diese neoliberalen VerhĂ€ltnisse spĂŒrbar. Oft nur vereinzelt, aber gemeinsam und organisiert mit direkten Aktionen natĂŒrlich viel effektiver.

Anarcho-Syndikalistisches Netzwerk – ASN Köln
(Kontakt: asn-koeln @ riseup . net)

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Quelle: Asnkoeln.wordpress.com