November 20, 2020
Von SchwarzerPfeil
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auf flĂŒgeln

krÀhen hacken
auf den ĂŒberfahrenen
fuchs ein und
als außenseiterin geduldet
stehe ich
fremd den verhÀltnissen
am rand

als eine von ihnen weine ich
in schwarz um den fuchs
gibt es keine grĂŒnde
nur trauer
trĂ€gt mich 
auf windflĂŒgeln
nĂ€hrt sich 
mein zorn


ohnnĂ€chtig 

ich liege im dunkel 
meine hand tastet 
nach dir 

ins leere 

wo nur schatten 
vergangener tage sind 

ach zeit 
wann kommst du um alles zu heilen


fĂŒr einen tag

mein spiegelbild trÀgt
das lÀcheln noch
fĂŒr mich 
im gestern hab
ich’s ihm gegeben

bewahrt es mir
auch in den nÀchten sicher
als weiß es nicht 
welch tag noch kommt

wenn wir uns sehen
seh ich die traurigkeit 
tief hinter seinen augen

black lavendel – christliche anarchistin – schreibt, um nicht zu verzweifeln oder zynisch zu werden – wohnt in ihrem fernweh nach einer anderen welt, in der wir weder uns noch andere ausbeuten – antinational – vegan – queer – verliebt. motto: lyrik ist die fortsetzung der verzweiflung mit anderen mitteln
Black Lavender



Quelle: Schwarzerpfeil.de