Februar 24, 2021
Von Emrawi
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Gegen 11:30 begannen die Aktivist:innen die Straße mit einem Tripod, einer Holzkonstruktion und einem Transparent zu blockieren. Mehrere Aktivist:innen verbanden sich mit Lock-Ons, um so zu verhindern, von der Polizei weggetragen zu werden. Ein Teilnehmer der Kundgebung verbrannte eine Fahne der EU-Grenzschutzagentur „Frontex“. Rasch war die Polizei mit UnterstĂŒtzung der Spezialeinheit WEGA und einem gepanzerten Fahrzeug vor Ort. Beamt:innen der WEGA und der Polizei begannen erste Aktivist:innen von der Straße wegzutragen. Mehrere Aktivist:innen ketteten sich mit Fahrradschlössern an GelĂ€nder vor der Polizeieinfahrt. WEGA-Beamte schnitten die Schlösser an den HĂ€lsen der Aktivist:innen mit Bolzenschneider und Akku-Flex durch. In der Zwischenzeit fuhr die Wiener Berufsfeuerwehr mit mehreren Einsatzfahrzeugen vor. Sie unterstĂŒtzte den Polizeieinsatz. Mit Hilfe von zwei Fahrzeugen der Feuerwehr wurden zwei Aktivist:innen, die in einer Traverse ĂŒber der Straße hingen, herunter geholt. Weitere Aktivist:innen wurden von WEGA-Beamten und der Feuerwehr aus einer Holzkonstruktion und einem Tripod gelöst.

Nachdem die Straße freigerĂ€umt wurde, versammelten sich etwa 100 Personen bei einer angemeldeten Kundgebung in der NĂ€he des PAZ. Hier wurde mit Plakaten und in RedebeitrĂ€gen die fĂŒr die Nacht geplante Charter-Abschiebung von 45 Personen nach Afghanistan kritisiert. Neben der Corona-Pandemie wurde vor allem auf die gefĂ€hrliche Lage in Afghanistan hingewiesen, die fĂŒr abgeschobene Personen lebensgefĂ€hrlich ist.

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Quelle: Emrawi.org