Januar 13, 2022
Von Indymedia
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Seine TĂ€terstrategie

Marc Brech bedient sich einer Strategie der Vertuschung und Umkehrung. Auf Nachfrage gibt er vor in den FĂ€llen einvernehmliche BDSM-Praktiken vollzogen zu haben. Er selber versucht offenbar seine sexuelle GewalttĂ€tigkeit unter dem Vorwand von BDSM ausleben zu können. In Bezug auf alle FĂ€lle weißt er seine Schuld gĂ€nzlich von sich.

Personen, die sich, wie Marc Brech, weigern ihre Schuld einzusehen und dementsprechend keine medizinisch-therapeutischen Maßnahmen ergreifen, sehen wir als vorsĂ€tzliche ÜberzeugungstĂ€ter.

 

Aufenhaltsorte und Berufsleben

Marc Brech ist ausgebildeter Heilerziehungs-Pfleger und war als solcher in den psychiatrischen LVR-Kliniken in Bonn tĂ€tig. Inzwischen gibt sich Marc Brechim Internet als Projektentwickler und ist seit 2020 Ladenbesitzer des Gebrauchtkleider-Ladens „DiesdasAnanas“ in der Franzstraße 37. Das Ladenlokal dient seit kurzem auch als BĂŒro seiner Event-Agentur „Underground Events“ mit der er seit 2013 Parties und Konzerte veranstaltet. Unter dem Namen „BonnGoaBackstage“ veranstaltete er vor Corona wöchentlich Goa- und Technoparties in der „N8-Lounge“und „Klangstation“(Bonn), in der „Die Werkstatt“(Köln) und im „Rasthaus B9“(Bad Breisig). Soweit wir wissen, kĂŒndigte die „Klangstation“ ihm bereits die Zusammenarbeit, nachdem es dort auf einer seiner Parties zu einem Übergriff durch ihn gekommen ist.

Marc Brech benutzt seine Stellung als Veranstalter bewusst aus, um vor allem jungen, unsicheren oder berauschten weiblich-gelesenen Personen nĂ€her zu kommen. Gerne bietet er ihnen hierzu Drogen an. 2017 war er Teil des Orga-Teams des stĂ€dtischen Festivals „Rockaue“ in der Bonner Rheinaue, entsprechende Stellen haben wir diesbezĂŒglich bereits benachrichtigt.

 

Sexuelle GewalttĂ€ter, wie Marc Brech, sind eine wandelnde Gefahr fĂŒr potenziell Betroffene. Wenn wir zukĂŒnftige Übergriffe verhindern wollen, dann mĂŒssen wir aktiv werden und das Schweigen brechen. Deshalb haben wir die Gruppe „Gemeinsam gegen TĂ€ter und TĂ€terschutz“ ins Leben gerufen. Nach dem wir alle verfĂŒgbaren Informationen und Berichte zu den FĂ€llen zusammengetragen, vor allem mit den Betroffenen gesprochen haben, gehen wir nun in die Offensive mit diesem Callout. Wir nehmen weitere Informationen gerne jederzeit entgegen.

Wir werden es nicht lÀnger hinnehmen, dass ein Vergewaltiger, wie Marc Brech, ungehindert weiter agiert ohne zur Rechenschaft gezogen zu werden.

 

Betroffene möchten wir herzlichst ermutigen mit uns oder feministischen Strukturen ihrer Stadt Kontakt aufzunehmen. Ihr seid nicht allein!

 

Kontakt und weitere Informationen: https://breakingthesilence.blackblogs.org und gemeinsam-gegen-taeter-und-taeterschutz@riseup.net




Quelle: De.indymedia.org