Februar 15, 2021
Von FAU Bielefeld
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SolidaritÀtskundgebung in Bielefeld
Donnerstag, den 18.02.2021,
16 Uhr, am Bolbrinkersweg
(hinter Oetker-Produktionshallen, NĂ€he GTB-Clubheim)

Dr. Oetkers Durstexpress will in der Corona-Krise in vier Wochen ĂŒber 900 Arbeiter*innen auf die Straße setzen. Nachdem der Mutterkonzern von Durstexpress fĂŒr 1 Milliarde Euro den Lieferdienst Flaschenpost aufgekauft hat und damit das Monopol besitzt, wird der neue Konzern unter dem Namen Flaschenpost laufen. Dieser soll dann schlanker werden. Also werden Standorte geschlossen: Einer in Bochum, zwei in Berlin und ein weiterer in Leipzig. Andere Standorte werden komplett ĂŒbernommen.

Auf unseren Offenen Brief an Dr. Oetker (11. November 2020) gab es weder von der Unternehmensleitung noch vom Betriebsrat eine Äußerung. Lediglich ließ das Unternehmen ĂŒber seinen Pressesprecher mitteilen, dass Durstexpress und Flaschenpost eigenstĂ€ndige Unternehmen seien, in deren Unternehmenspolitik sich Dr. Oetker nicht einmische, wer es glaubt 
!

Gegen ihre Arroganz und Ignoranz hilft nur eins: Organisieren und kÀmpfen!
Wo sonst, wenn nicht in der Konzernzentrale in Bielefeld, werden derart strategische und weitreichende Entscheidungen getroffen, nÀmlich Flaschenpost zu kaufen und Durstexpress dort einzuverleiben.

Wer die Zeche zahlt, das ist doch klar! Und wer als nÀchstes dran ist, auch!
Als Perspektive „dĂŒrfen“ sich die Angestellten bei Flaschenpost bewerben. Es gibt keine Übernahmegarantie, dafĂŒr aber weniger Gehalt und befristete VertrĂ€ge. Deshalb fordern wir, die FAU Bielefeld, dass alle Arbeiter:innen zu den bisherigen Konditionen durch Flaschenpost ĂŒbernommen werden!

Wir fordern:

  • Übernahme statt Entlassungen von Arbeiter:innen des Durstexpress
  • keine Verschlechterung der Arbeitsbedingen und Entlohnung
  • keine Behinderung von Betriebsratswahlen

FAU Bielefeld




Quelle: Bielefeld.fau.org