April 18, 2021
Von InfoRiot
194 ansichten



Brandenburg hat seit April 2020 66 Kinder und ihre Angehörigen aus griechischen FlĂŒchtlingslagern aufgenommen. Sie wurden auf mehrere Landkreise und kreisfreie StĂ€dte verteilt, wie das Innenministerium in Potsdam der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Der Landtag hatte im Januar und September 2020 – nach den BrĂ€nden in dem völlig ĂŒberfĂŒllten FlĂŒchtlingslager Moria auf der Insel Lesbos – beschlossen, unbegleitete MinderjĂ€hrige und besonders schutzbedĂŒrftige Kinder mit ihren Angehörigen von den griechischen Inseln aufzunehmen.

Im Juni 2020 hatten die Innenminister von Bund und LĂ€ndern vereinbart, in Abstimmung mit anderen EU-Staaten unbegleitete MinderjĂ€hrige, kranke Kinder und den Kern ihrer Familien aufzunehmen. Nach den BrĂ€nden auf Lesbos legte sich die Bundesregierung fest, 1553 Menschen nach Deutschland zu holen, die nach griechischen Asylverfahren bereits Schutzstatus hatten. Daraufhin hatte die Landesregierung dem Bund zugesagt, zusĂ€tzlich 79 FlĂŒchtlinge aufzunehmen.

Unter den 66 bisher in Brandenburg aufgenommenen FlĂŒchtlingen aus Griechenland waren 7 unbegleitete MinderjĂ€hrige aus dem Lager Moria auf Lesbos und 48 schwer kranke Kinder mit ihrer Kernfamilie. Weitere elf Menschen stammten aus dem Kreis der anerkannt schutzberechtigten Familien. Die meisten MĂ€nner und Frauen haben die afghanische, syrische oder iranische Staatsangehörigkeit.




Quelle: Inforiot.de