Februar 24, 2021
Von InfoRiot
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Potsdam. Nach dem vorliegenden Entwurf des Kabinetts zu Kappungsgrenzen bei Mieten in 19 statt bislang 31 mĂ€rkischen Gemeinden verlĂ€sst der Mieterbund das BĂŒndnis Wohnen. Die lange Mitarbeit sei von der Vorstellung getragen gewesen, die berechtigten Interessen der Mieter einbringen zu können, hieß es am Mittwoch in einer Pressemitteilung. Die Lage der Mieter habe sich aufgrund der angespannten WohnungsmĂ€rkte, insbesondere im Verflechtungsraum Berlin-Brandenburg, deutlich verschlechtert. Der nun vorliegende Entwurf solle rĂŒckwirkend zum 1. Januar in Kraft gesetzt werden. Seit 2016 hatte es im Land eine Mietpreisbremse gegeben. Die Regelung lief Ende Dezember 2020 aus.



Im BĂŒndnis Wohnen und auch im Ministerium scheine sich die Position durchgesetzt zu haben, in die Mietenentwicklung möglichst nicht einzugreifen. Der Mieterbund bedauerte, dass eine ausgewogene Betrachtung und AbwĂ€gung der unterschiedlichen Interessen nicht mehr gegeben sei.

© dpa-infocom, dpa:210224-99-572392/2





Quelle: Inforiot.de