Juli 14, 2021
Von InfoRiot
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Das BĂŒndnis „Kein Ort fĂŒr Nazis in Frankfurt (Oder)” ruft alle Frankfurter*innen und UnterstĂŒtzer*innen dazu auf, am Samstag, dem 17. Juli, 12.00 Uhr, ein Zeichen gegen neonazistisches Gedankengut zu setzen.

Breiter antifaschistischer Protest gegen Demonstration der rechtsextremen „Bruderschaft Wolfsschar“ geplant

Das BĂŒnd­nis „Kein Ort fĂŒr Nazis in Frank­furt (Oder)” ruft alle Frankfurter*innen und UnterstĂŒtzer*innen dazu auf, am Sam­stag, dem 17. Juli, 12.00 Uhr, ein Zeichen gegen neon­azis­tis­ches Gedankengut zu set­zen und freut sich auf bre­ite Beteili­gung an einem vielfĂ€lti­gen, entschlosse­nen antifaschis­tis­chen Protest. Der Hin­ter­grund: An diesem Tag wollen Neon­azis der recht­sex­tremen Brud­er­schaft „Wolf­ss­char” Frank­furt (Oder) als Kulisse fĂŒr ihren Auf­marsch missbrauchen. 

„Wir wollen mit unser­er Kundge­bung deut­lich machen, dass wir es nicht wider­spruch­los hin­nehmen, wenn sich in Frank­furt (Oder) erneut recht­sex­tremee Struk­turen bilden. Die Stadt hat­te Jahrzehnte unter einem recht­en Image zu lei­den. Durch hart­nĂ€ck­i­gen Wider­spruch gegenĂŒber Neon­azis, Rassist*innen und recht­en Ide­olo­gien ist es gelun­gen, dass die Stadt einen Teil des recht­en Erbes aus den Base­ballschlĂ€ger­jahren ĂŒber­winden kon­nte. ‚Wehret den AnfĂ€n­gen’ in dieser antifaschis­tis­ch­er Tra­di­tion heißt es fĂŒr uns am Sam­stag die Stimme zu erheben und unseren bre­it­en Wider­spruch auf die Straße zu tra­gen”, so Jan Augusty­ni­ak, Sprech­er des BĂŒndnisses.

WĂ€hrend der Kundge­bung des BĂŒnd­niss­es „Kein Ort fĂŒr Nazis in Frank­furt (Oder)” wird es u.a. Rede­beitrĂ€ge geben von: Ste­fan Kunath (Die Linke), Math­ias Papen­dieck (SPD), Dr. Mar­cus Win­ter (BĂŒnd­nis 90/Die GrĂŒÂ­nen), Anna Emmendörf­fer (GrĂŒne Jugend), Frank HĂŒh­n­er (DGB-Stadtver­band Frank­furt (Oder)) und Jan Augusty­ni­ak (Kein Ort fĂŒr Nazis). Musikalis­che BeitrĂ€ge kom­men u.a. von Bashar Ismail und Thomas Strauch aus Frank­furt (Oder) und den PC Toys aus Strausberg.

Hin­ter­grĂŒnde:
Nach dem neu gegrĂŒn­de­ten NPD-Stadtver­band ver­sucht nun auch die offen faschis­tis­che „Brud­er­schaft Wolf­ss­char” in Frank­furt (Oder) Fuß zu fassen und ruft zu ein­er Kundge­bung auf. Organ­isiert wird die recht­sex­treme Kundge­bung von dem Frank­furter Neon­azi Siegfried Pauly. Dieser war zulet­zt in Kam­er­ad­schaften und NPD-Struk­turen in SĂŒd­west­deutsch­land aktiv und wurde dort 2017 wegen Kör­per­ver­let­zung an einem Jugendlichen zu ein­er Haft­strafe verurteilt.
Das Aktions­bĂŒnd­nis Bran­den­burg hat jĂŒngst Infor­ma­tio­nen ĂŒber die „Brud­er­schaft Wolf­ss­char” zusam­menge­tra­gen:

Die Antifaschis­tis­che Recherchegruppe Frank­furt (Oder) hat sich inten­siv­er mit der Per­son Siegfried Pauly befasst:






Quelle: Inforiot.de