Januar 25, 2022
Von End Of Road
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Ein neues Gesetz verbietet den Einsatz von StachelhalsbĂ€ndern, die auch fĂŒr Polizeihunde genutzt werden. Die Gewerkschaft der Bremer Polizei fordert eine Ausnahmeregel – die Innenbehörde erteilt eine Absage.

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Die Hundestaffel der Bremer Polizei ist grĂ¶ĂŸtenteils nicht mehr einsatzfĂ€hig. Grund dafĂŒr ist eine neue Bestimmung der Tierschutz-Hundeverordnung, die Anfang des Jahres bundesweit in Kraft getreten ist. Die Neuregelung verbietet den Einsatz von StachelhalsbĂ€ndern – dabei handelt es sich um sogenannte KorrekturhalsbĂ€nder, mit denen Hunden unerwĂŒnschtes Verhalten abgewöhnt werden soll. Diese HalsbĂ€nder wurden bislang auch von der Hundestaffel der Bremer Polizei genutzt und gelten dort als alternativlos. Seit Jahresbeginn haben die 13 Hunde kaum etwas zu tun. 

LĂŒder Fasche, Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Bremen, fordert eine Ausnahmeregelung fĂŒr Polizeihunde. Ähnliche VorstĂ¶ĂŸe gibt es bereits aus anderen BundeslĂ€ndern. Niedersachsen will sich auf Bundesebene fĂŒr eine Sonderregel einsetzen. „Aus anderen Landesbezirken haben wir erfahren, dass Bremen sich als einziges Bundesland in der zustĂ€ndigen Kommission gegen eine Sonderregelung ausgesprochen haben soll. Wir haben Zweifel, ob die Interessen des Tierschutzes hier auch ausreichend gegen die unserer Kollegen abgewogen worden sind“, so Fasche. Der Verzicht auf Hunde könne „in Zeiten höchster Einsatzbelastung“ mit einer zunehmenden GefĂ€hrdung der Kollegen und Kolleginnen einhergehen. 

Quelle: weser-kurier




Quelle: Endofroad.blackblogs.org