August 2, 2021
Von Anarchosyndikalismus
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Ende Juli wurde in Liverpool eine Protestaktion organisiert, die sich gegen die in den Medien verbreitete Ablehnung und Aggression gegenĂŒber Trans*personen richtete. Vor dem GebĂ€ude der Rundfunkanstalt BBC in der der Hafenstadt im Nordwesten Englands hatte die lokale Basisgewerkschaft der „Solidarity Federation“ (SF-IAA) zu einer Kundgebung mobilisiert.

UnterstĂŒtzt wurden sie dabei von der Menschenrechtsinitiative „United We Stand – Solidarity Network„. Die Versammlung richtete sich gegen die ĂŒberwiegend transphobe Ausrichtung des öffentlich-rechtilchen Rundfunks im Vereinigten Königreich.

AnlĂ€sse war u.a. das Verbot fĂŒr Mitarbeiter*innen an einer TransPride-Parade teilzunehmen, welches vom BBC-Generaldirektor erlassen wurde. Außerdem wurden in einem Flugblatt zahlreiche Beispiele fĂŒr die Diskriminierung von Trans*personen und die Leugnung ihrer GeschlechtsidentitĂ€ten im Sendeprogramm der BBC aufgelistet.

Die Kundgebung verwies auch darauf, dass in den vergangenen fĂŒnf Jahren die Anzahl der trans*feindlichen Straftaten in Britannien um das Vierfache angestiegen ist. Um so wichtiger ist es, dass sich Protest dagegen regt, dass ein öffentlicher Sender diesem menschendfeindlichen Hass immer wieder ein Forum bietet.




Quelle: Anarchosyndikalismus.blackblogs.org