Januar 14, 2021
Von SchwarzerPfeil
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In BrĂŒssel sind Proteste ausgebrochen, nachdem ein Schwarzer Mann in Polizeigewahrsam genommen wurde und starb.
Der 23-JĂ€hrige namens Ibrahima starb am Samstag in Polizeigewahrsam, nachdem er wegen des Filmens einer Polizeikontrolle eingeliefert worden war. Berichten zufolge wurde seine Familie erst sechs Stunden spĂ€ter ĂŒber seinen Tod informiert.

In der belgischen Hauptstadt sind nach dem Tod Unruhen ausgebrochen.

Aufnahmen, die in den sozialen Medien geteilt wurden, zeigen, wie Gruppen von Demonstrierenden eine Polizeistation in Brand setzen.

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Bewaffnete Bullen feuern SchĂŒsse in Richtung der Randalierende ab und Steine wurden auf das Auto des belgischen Königs geworfen.

Ein anderer Zeuge sagte, dass etwa 400 Menschen auf der Straße sind und etwa 500 Cops, „von der besonders wĂŒtenden Sorte“.

Die Bereitschaftspolizei marschiert auf die Demonstrierenden zu und besprĂŒht sie mit einem Wasserwerfer.

Andere Aufnahmen zeigen, wie Feuerwerkskörper wĂ€hrend der Proteste explodieren, wĂ€hrend Polizeifahrzeuge die Straße verbarrikadieren.
Zuvor marschierten Hunderte von Menschen zur Polizeistation am Nordbahnhof in BrĂŒssel.

Der friedliche Protest wurde von der AJGB (Association des Jeunes Guineens de Belgique) organisiert und forderte die Aufdeckung der Wahrheit ĂŒber den Tod von Ibrahima.
Die Stimmung schlug jedoch bald um, als Steine und Böller auf die Polizei geworfen wurden.

Berichten zufolge kontrollierte die Polizei eine Gruppe von Menschen, die sich nicht an die Coronavirus-Maßnahmen hielten.

Die UmstÀnde von Ibrahimas Tod sind noch unklar.
Laut einer Pressemitteilung verlor Ibrahima bei der Ankunft auf der Polizeiwache das Bewusstsein. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er starb.

Stephanie Lagasse, eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft, sagte gegenĂŒber VRT.be: „Basierend auf den vorliegenden Fakten, bitten wir nun einen Ermittlungsrichter, die Ermittlungen zu ĂŒbernehmen. Ein Ermittlungsrichter kann mehr Ermittlungshandlungen durchfĂŒhren als die Staatsanwaltschaft.“

WĂ€hrend des friedlichen Protests waren auf Plakaten die Namen weiterer Opfer wie „Mehdi“ und „Adil“ zu lesen.

Adil, 19, wurde im April getötet, als Cops ihn auf einem Scooter anfuhren.

Bereits im November kam es zu Protesten in BrĂŒssel, nachdem die Staatsanwaltschaft beschlossen hatte, die beteiligten Beamt:innen nicht zu belangen.

Im Jahr 2019 wurde der 17-jÀhrige Mehdi von einem Polizeiauto angefahren und getötet, aber die Staatsanwaltschaft hat die Beamt:innen nicht angeklagt.


Quelle: Express

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Quelle: Schwarzerpfeil.de