Dezember 22, 2020
Von InfoRiot
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Nach Berichten ĂŒber die zunehmende Vernetzung von Rechtsextremisten in Cottbus, der sogenannte “Clan con Cottbus” [www.zeit.de], will die Stadt enger mit dem Brandenburger Verfassungsschutz zusammenarbeiten. Das kĂŒndigte OberbĂŒrgermeister Holger Kelch an.

Ein Lenkungsstab soll sich nun vierteljĂ€hrlich dazu verstĂ€ndigen, erklĂ€rte Kelch. Zudem sollen weitere Arbeitsgruppen aus Mitarbeitern des Innenministeriums, des Verfassungsschutzes und der Stadtverwaltung gebildet werden, etwa zur ÜberprĂŒfung des Bewachungsgewerbes.

“Wir wollen mit allen zur VerfĂŒgung stehenden, rechtsstaatlichen Mitteln an die Wurzel des Übels. Dieses Übel heißt Rechtsextremismus”, so Kelch vor den Cottbuser Stadtverordneten. Man habe allen Grund konsequent dagegen vorzugehen, so der OberbĂŒrgermeister. FĂŒr besonders hilfreich hĂ€lt er den Einsatz eines speziellen Verbundungsbeamten zwischen der Stadt und dem Verfassungsschutz.

Die Stadt will zudem auch die Gefahr durch islamistischen Terror stÀrker in den Blick nehmen, ebenso wie linksextremistische Bestrebungen. Diese seien derzeit aber kaum erkennbar, ergÀnzte Kelch.

Sendung: Antenne Brandenburg, 21.12.2020, 8:30 Uhr




Quelle: Inforiot.de