Juni 3, 2022
Von End Of Road
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„Mehrfach Kopf gegen die Wand geschlagen“

In Delmenhorst gab es einen weiteren in einer endlosen Reihe von EinzelfĂ€llen ekelhafter Polizeigewalt. Mindestens genauso ekelhaft wie das Verhalten der Cops, ist die Berichterstattung des Delmenhorster Kreisblatt. AnlĂ€ĂŸlich des brutalen Übergriffs sprechen sie davon, dass Polizist*innen an der „Grenze des Zumutbaren“ stĂŒnden. Klar, wer Überstunden schiebt wird schnell zum Mörder oder GewalttĂ€ter?!?! Desweiteren lĂ€gen „einzelne PrĂŒffĂ€lle von Polizeigewalt“ vor. Im Folgenden ein Artikel von butenunbinnen:

„Die Polizeidirektion Oldenburg [ „ermittelt“ ] gegen drei Polizisten aus der Polizeiinspektion Delmenhorst. Ein 28-JĂ€hriger muss sich wegen des Verdachts auf Körperverletzung im Amt verantworten. Jetzt wurde der Innenausschuss ĂŒber den Vorfall informiert.

Die Beamten sollen Ende Mai zu einem suizidgefĂ€hrdeten Mann gerufen worden sein. Dieser soll stark betrunken gewesen sein und wurde mit in Polizeigewahrsam genommen. Ein 28-jĂ€hriger Polizeibeamter forderte den 41-JĂ€hrigen in Gewahrsam auf, seine Hose auszuziehen. Weil der sich weigerte, schubste der Polizist ihn gegen eine Wand und drĂŒckte ihn auf den Boden. Dabei schlug der 41-JĂ€hrige mehrfach mit dem Kopf gegen die Wand. Mehrere Polizisten sollen dabei gewesen sein, darunter auch der Vorgesetzte der Dienstschicht.
Vorfall ĂŒber Bodycam aufgezeichnet worden

Der Vorfall ist bekannt geworden, weil die Bodycam eines dieser Beamten ausgelöst wurde. Der Vorfall ist darĂŒber aufgezeichnet worden. Gegen den 28-JĂ€hrigen bestehe nun ein konkreter Verdacht auf Körperverletzung im Amt. Gegen ihn wird nun ermittelt, bis zum Ende des Ermittlungsverfahrens darf er nicht mehr arbeiten, sagte ein Sprecher.“




Quelle: Endofroad.blackblogs.org