September 2, 2021
Von FAU Duesseldorf
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Am 28. August versammelten sich Mitglieder der FAU DĂŒsseldorf am Golzheimer Park. Anlass war das von MinisterprĂ€sident Armin Laschet und Innenminister Herbert Reul geplante Versammlungsgesetz NRW. Mit diesem Gesetzesentwurf sollen das Recht auf ZusammenkĂŒnfte, wie eben diese, eingeschrĂ€nkt werden.

Die Rede ist hier von massiver Ausweitung der VideoĂŒberwachung durch und das Sammeln von personenbezogenen Daten der OrdnungskrĂ€fte, was gerade bei antifaschistischem Aktivismus in lebensbedrohlichen Situationen enden kann. Um dies zu vereiteln marschierten die DĂŒsseldorfer Fauistas gemeinsam mit Mitgliedern aus Siegen, Köln, Krefeld, MĂŒnster und Bonn, so wie vielen weiteren Menschen aus den verschiedensten Bewegungen und Organisationen um 13 Uhr in Richtung Landtag.

Die zweitausend bis viereinhalb Tausend Menschen machten sich so unter wachsamen Augen ihrer Begleitung durch die Polizei auf den Weg durch die DĂŒsseldorfer Innenstadt um die Menschen in der Stadt vor der drohenden Gefahr durch das neue Gesetzt zu warnen. Mal unter strömenden Regen mal bei prallem Sonnenschein schritt der Demonstrationszug voran. Ebenso wechselhaft wie das Wetter war auch das Verhalten der Polizei. WĂ€hrend die Demonstrantion, insbesondere die Antifaschistische auf der letzten Demo am 26.06.2021 noch den direkten SchlĂ€gen der Polizei ausgesetzt waren, beschrĂ€nkten sich die Repression dieses mal hauptsĂ€chlich auf das rechtswidrige abphotographieren der Teilnehmenden. „Wir haben unseren Protest friedlich auf die Straße getragen, allerdings hat die Polizei wiederholt und mehrfach Teilnehmer:innen gefilmt, das ist rechtswidrig“, so das BĂŒndnis ‚Versammlungsgesetz NRW stoppen‘ nach der Demo. Es gelang dem Zug schlussendlich unter erneut einsetzenden Regen unversehrt um ca. 16:15 Uhr den Landtag zu erreichen und die Demo mit einer friedlichen Kundgebung abzuschließen. – FAU DĂŒsseldorf




Quelle: Duesseldorf.fau.org