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Streitschrift fĂŒr Anarchosyndikalismus, Unionismus und revolutionĂ€ren Syndikalismus

Der kommunistische Aufbau des Syndikalismus

Franz Barwich (* 1878 in Berlin; † 1955 in Berlin) war von 1919 bis 1924 Mitglied der GeschĂ€ftskommission der Freien Arbeiter-Union Deutschlands (FAUD). Einer seiner Arbeitsschwerpunkte war eine theoretische Konzeption der gesellschaftlichen Organisation nach einer erfolgreichen sozialistischen Revolution.

Barwichs Hauptwerk ist die fĂŒr die »Studienkommission der Berliner Arbeiterbörsen« verfaßte Schrift »Die Arbeiterbörsen des Syndikalismus«, die mit einem Vorwort von Augustin Souchy 1923 in Berlin im Verlag »Der Syndikalist« erschien [erweiterte Neuauflage unter dem Titel »Das ist Syndikalismus«. Die Arbeiterbörsen des Syndikalismus. Mit Texten von Franz Gampe, Fritz Kater, Augustin Souchy u. a. und einer Einleitung von Helge Döhring, Frankfurt/M 2005 (Edition AV)].

Der hier veröffentlichte Text gehört zu den Vorarbeiten dieser Schrift.

Die Vorkriegs-Sozialdemokratie und die ihnen angeschlossenen Gewerkschaften hatten sich sich vor der Frage, wie eine sozialistische Gesellschaft aussehen sollte, weitgehend gedrĂŒckt, da der Sozialismus ja quasi â€șnaturgesetzlichâ€č durch die Entwicklung des Kapitalismus kommen mĂŒsse – spĂ€testens, sobald die sozialistische Parlamentsmehrheit erreicht sei. Und fĂŒr die nach dem 1. Weltkrieg von ihr abgespalteten kommunistischen Parteien wurden die Improvisationen, mit denen sich die russischen Bolschewiki seit der sogenannten Oktoberrevolution 1917 an der Macht hielten, nach der GrĂŒndung der Kommunistischen Internationale zum leuchtenden (und nicht hinterfragbaren) Vorbild.

FĂŒr die Sache des Sozialismus – die Befreiung der Menschheit von Ausbeutung und UnterdrĂŒckung – waren beide verheerend.

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Quelle: Muckracker.wordpress.com