Januar 4, 2021
Von Bure Bure Bure
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Bei der anarchistischen Buchmesse Freiburg wurde dieses Jahr der « Zirkus der Gerechtigkeit Â» vom Kollektiv Gegen Alles aufgefĂŒhrt.

Eine szenische Lesung, die das absurde Spiel der Justiz darstellt und den Gerichtsprozess eines Betroffenen widerspiegelt, der an einer militanten Demonstration gegen das „Forschungslabor“ fĂŒr AtommĂŒll teilnahm.

Die Texte der Lesung sind AuszĂŒge aus dem Transkript vom Juni 2017 eines irrwitzigen Prozesses. Loic der Betroffene gibt ein Beispiel dafĂŒr, wie wir uns vor Gericht Gehör verschaffen und unsere Positionen stĂ€rken. Ein Dichter vor Gericht, ein Anwalt, der fĂŒr Gerechtigkeit kĂ€mpft, stehen den Antworten des Staates gegenĂŒber.

Loic kĂ€mpfte bereits Jahre vor G20 virtuell und analog in Bure, wo sich der jahrzehntelange Widerstand gegen Frankreichs AtommĂŒlldeponie zu spitzt.

Die szenische Lesung ist im Kontext der Antirepressionsarbeit zu G20 entstanden. Das bald erscheinende Buch enthÀlt die erste gedruckte deutschsprachige Fassung dreier Texte unseres GefÀhrten Loic, der hierzulande besonders durch seine 16 Monate andauernde Untersuchungshaft im Knast Holstenglacis zu Hamburg in 2018 und 2019, sowie seine kÀmpferischen ProzesserklÀrungen anlÀsslich der sogenannten Elbchaussee-Verfahren bekannt wurde.

RDL war vor Ort und hat die Veranstaltung am 23.10.2020 aufgezeichnet.




Quelle: Bureburebure.info