Juli 6, 2021
Von End Of Road
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kopiert aus dem Weser Kurier

Der EigentĂŒmer spielt nun doch nicht mehr mit: Bis zum 15. Juli soll das Dete-GebĂ€ude an der Lahnstraße gerĂ€umt sein. Als Grund fĂŒhrt die Immobilienfirma an, die GebĂ€udeversicherung habe den Vertrag gekĂŒndigt.

Soll bis zum 15. Juli gerĂ€umt werden: das Dete-GebĂ€ude an der Lahnstraße.

Überraschende Wende im Fall der „Dete“-Besetzung in der Neustadt: Bis zum 15. Juli soll das marode EckgebĂ€ude an der Lahnstraße nach dem Willen des EigentĂŒmers gerĂ€umt sein. Diese Frist hat die Immobilienfirma MĂŒller & Bremermann am Dienstag der Stadt gesetzt. Zur BegrĂŒndung erklĂ€rte Firmensprecher Daniel GĂŒnther, die GebĂ€udeversicherung habe den Vertrag gekĂŒndigt, nun mĂŒsse das GebĂ€ude gesichert werden. „Wir mĂŒssen handeln, weil das GebĂ€ude auf Risiko von MĂŒller & Bremermann besetzt ist“, sagte GĂŒnther.

Wie die Besetzerinnen, die sogenannten Flintas (Frauen, Lesben, Inter, Non-­BinĂ€re, Transgender und A-Gender), mit dem Ultimatum umgehen, ist noch nicht klar. „Wir beraten uns, damit mĂŒssen wir ins Plenum gehen“, sagte eine Vertreterin der Gruppe. Dass sich jetzt sogar die Versicherung zurĂŒckzieht, sieht die Gruppe als BestĂ€tigung ihrer VorwĂŒrfe an die Adresse des EigentĂŒmers, das GebĂ€ude sei durch langen Leerstand vorsĂ€tzlich dem Verfall preisgegeben worden.

Mit dem Ultimatum wird die Zeit knapp, einen alternativen Standort fĂŒr die Besetzerinnen zu finden. Das rĂ€umte Linda Neddermann ein, Sprecherin des Bauressorts. Bislang war das Ressort davon ausgegangen, noch ein Zeitfenster bis Oktober zu haben, so die bisherige Übereinkunft mit dem EigentĂŒmer. Aktuell gibt es weder bei der Bausenatorin noch bei Immobilien Bremen eine geeignete Immobilie.

Quelle: weser-kurier.de




Quelle: Endofroad.blackblogs.org