November 9, 2020
Von Anarchist Black Cross Wien
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Quelle: de.indymedia.org

Wir senden euch solidarische GrĂŒĂŸe nach Leipzig vom Balkon der Roten Flora, ihr, die es gewagt habt die herrschenden VerhĂ€ltnisse in Frage zu stellen und nicht mehr tatenlos zugesehen habt, wie ein autoritĂ€rer Staat auf dem rechten Auge blind ist, wie Nazis morden und Rassist*innen tagtĂ€glich in Chat-Gruppen und Social Media ihren MĂŒll verbreiten. Es verwundert nicht, dass die Repressionsorgane dafĂŒr den Paragraphen 129 bemĂŒhen. Schließlich hat sich in den letzten Jahren ein unstillbarer Durst diesbezĂŒglich entwickelt, wo immer ein Hauch von Revolte oder ein Funken von Militanz aufblitzt, ist er zur Stelle.

Wir senden euch solidarische GrĂŒĂŸe nach Leipzig vom Balkon der Roten Flora, ihr, die es gewagt habt die herrschenden VerhĂ€ltnisse in Frage zu stellen und nicht mehr tatenlos zugesehen habt, wie ein autoritĂ€rer Staat auf dem rechten Auge blind ist, wie Nazis morden und Rassist*innen tagtĂ€glich in Chat-Gruppen und Social Media ihren MĂŒll verbreiten. Es verwundert nicht, dass die Repressionsorgane dafĂŒr den Paragraphen 129 bemĂŒhen. Schließlich hat sich in den letzten Jahren ein unstillbarer Durst diesbezĂŒglich entwickelt, wo immer ein Hauch von Revolte oder ein Funken von Militanz aufblitzt, ist er zur Stelle.

Auch in Hamburg sind die Nachwehen des G20-Debakels noch immer zu spĂŒren. Nach und nach werden Mitstreiter*innen vor Gerichte gezerrt – Inszenierungen die die LegitimitĂ€t und IntegritĂ€t der Herrschenden wieder herstellen sollen. Doch sie entlarven sich immer wieder selber, durch geplatzte Prozesse oder mit Methoden, wie sie im Parkbank-Prozess ein ums anderen Mal zu Tage getreten sind. Dieser endete vor zwei Tagen und auch dieser Prozess reiht sich als WiederkĂ€uer ein.

Der Vorhang ist gefallen, das Theater des Absurden in 50 Akten gespielt. An jedem Tag die gleiche Darbietung: die Justizlakaien, die Bullen, die Schöffen, StA Scharkau, die Richterin plustern sich auf in ihren Uniformen und Roben. Spielfiguren in einem System, welches sie als gerecht und ehrbar befinden. Klammern sich, in Angst um ihre vermeintliche Freiheit an das, was sie als „Gerechtigkeit“ definieren. Rechtsfeindlichkeit attestierte die Richterin den Dreien – Es ist die Belohnung, die unsere Freund*innen in diesem Moment einheimsen. „Staatlich geprĂŒfte Anarchist*innen“. Als Beobachter*in ist das groteske Schauspiel kaum zu ertragen. FĂŒr jene, die unfreiwillige Teilnehmer*innen gewesen sind, nicht auszudenken. Es tut gut daran zu hören, dass auch sie die Vogelperspektive einnehmen konnten. Von unseren Feinden haben wir nix zu erwarten, erlernte Muster, die sie gebetsmĂŒhlenartig im System reproduzieren. Krampfhafte Versuche von Scharkau ein Bild zu zeichnen, wie unsere GefĂ€hrt*innen ticken, als wĂŒrde er irgendwas von dem verstehen, was er dort faselte. An der FußgĂ€ngerampel noch auf grĂŒn warten, obwohl die Straße schon lange gesperrt ist, es passt halt alles ins System.

Wir, die immer wieder ungeduldig und wĂŒtend, unsere SolidaritĂ€t ĂŒber die Knastmauern geschickt haben, freuen uns, dass ihr wieder zurĂŒck auf der Straße seid!

Wir wĂŒnschen Lina fĂŒr die nun anstehende Zeit GlĂŒck und viel Kraft!

Freiheit fĂŒr Lina!
Freiheit fĂŒr alle Gefangenen
FĂŒr die Anarchie

Einige Anarchist*innen aus Hamburg

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Quelle: Abc-wien.net