Februar 19, 2021
Von Indymedia
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Die Bedeutung des antifaschistischen Kampfes 

Der Faschismus kann als Mittel zum Zweck gesehen werden, um die Grenzen der kapitalistischen, neoliberalen und patriarchalen Gesellschaftsordnung aufrechtzuerhalten. Er lĂ€sst sich als rechtsextreme, chauvinistische Ideologie beschreiben, in der ein Nationalstaat unter einer FĂŒhrungsperson idealisiert wird, wĂ€hrend andere politische Ideologien, Bevölkerungsgruppen und andere Glaubensrichtungen abgewertet und verfolgt werden. Es wird sozusagen ein Feindbild kreiert, mit dem Antipropaganda gegen die verfolgten und kriminalisierten Bevölkerungsgruppen ausgeĂŒbt wird. In der faschistischen Ideologie wird versucht, alle Menschen, Kulturen und Glaubensrichtungen, die von dem vorgegebenen Ideal abweichen, zu integrieren, sprich zu assimilieren. Wo dies nicht gelingt, setzt die Verfolgung und Vernichtung ein. Gewalt, patriarchal geprĂ€gte Bilder von MĂ€nnlichkeit und Einheit werden idealisiert. Alles was diese Einheit zerstören könnte entspricht dem Feindbild des faschistischen Regimes. Die Entstehung von Faschismus kann mit einem Blick auf die Geschichte des Widerstands als Antwort der herrschenden MĂ€chte auf den Beginn revolutionĂ€rer Bewegungen gedeutet werden. Demnach wird mit dieser Ideologie die Sicherheit des Staates bewahrt und gefestigt.

Geschichtlich wird oft davon ausgegangen, dass Mussolini das erste faschistische Regime mit seiner MachtĂŒbernahme am 29. Oktober 1922 in Italien aufgebaut hat. Der Begriff Faschismus leitet sich auch aus dem italienischen ab und die Definition wurde stark vom italienischen Faschismus der Schwarzhemden geprĂ€gt. Die faschistische Ideologie in Italien wurde immer wieder als eine revolutionĂ€re Strömung beschrieben, in der die tatsĂ€chliche soziale Ordnung nicht verĂ€ndert wird. Auch das kann als ein generelles Merkmal faschistischer Ideologien bewertet werden und festigt die These, dass der Faschismus von den herrschenden MĂ€chten als Mittel eingesetzt wurde um die konservative und rechtsnormative Gesellschaftsordnung zu festigen. Faschismus ist eine Antwort auf Revolten und Revolutionen sozialer Bewegungen, die das bestehende System stĂŒrzen und verĂ€ndern wollen. Scheinbar revolutionĂ€r, stabilisierte der Faschismus wiederum nur die ins wanken geratene soziale Ordnung und schĂŒtzte somit die Macht der herrschenden Klasse.

Auch in den neoliberalen Nationalstaaten sind faschistische GrundzĂŒge mehr oder weniger stark verwurzelt. So basieren sĂ€mtliche Nationalstaaten auf der Gurndannahme der HomogenitĂ€t einer Nation, mit einer gemeinsamen Sprache, Kultur, Glauben und einem gemeinsamen angestammten Lebensraum. Neoliberale Nationalstaaten, die nicht direkt als faschistisch bezeichnet werden können, haben dennoch immer faschistische Tendenzen. Die Assimilation anderer Bevölkerungsgruppen, Glaubensrichtungen und Kulturen findet auch hier statt. Das Bild einer scheinbaren Demokratie ist leicht umzuwerfen, da es hier nach Ugo Palheta nicht um die Demokratie selbst geht, sondern um eine Akkumulation von Geld im Namen der Demokratie. Die scheinbare Freiheit, alles machen und alles sagen zu können richtet sich nur an das BĂŒrgertum und die herrschende Klasse. Doch selbst die unteren Klassen wachsen in dem Glauben auf, dass sie alles machen können und richten sich somit nach dem Ideal der bĂŒrgerlichen Mitte und versuchen sich diesem Ideal immer weiter anzunĂ€hern. Diese angebliche Freiheit stabilisiert das Herrschaftssystem wiederum, in dem die Bevölkerung in dem Glauben gelassen wird frei zu sein und der Gedanke an eine VerĂ€nderung ist mit diesem scheinbaren Erreichen von Freiheit nicht mehr notwendig, sprich kein Mensch denkt mehr an eine Revolution und eine VerĂ€nderung der bestehenden VerhĂ€ltnisse. Allein diese Merkmale des neoliberalen Nationalstaats stellen seine Verflechtung mit der faschistischen Ideologie sehr gut dar.

Die TĂŒrkei trĂ€gt ihre faschistischen Ansichten offen nach außen, die seit dem Aufbau dieses Nationalstaates immer weiter verfestigt wurden. Auch wenn grĂ¶ĂŸtenteils davon ausgegangen wird, dass Faschismus in Italien entstanden ist, wurde hier schon viel frĂŒher damit begonnen faschistischen Ideologien zu festigen. Die bestehende Denkweise um die Entstehung von Faschismus ist sehr eurozentristisch geprĂ€gt. 1908 kam in der TĂŒrkei das Komitee fĂŒr Einheit und Fortschritt an die Macht, auch bekannt als Ittihad ve Terraki, welches nachweislich die treibende Kraft hinter dem Genozid an den Armeniern zwischen 1915 und 1916 war. Zwischen 800.000 und 1,5 Millionen Armeniern wurden in diesen Jahren deportiert und ermordet. Sie ist als wichtigste Partei der Organisierung der JungtĂŒrken bekannt, die danach strebten das mystische osmanische Großreich zu erschaffen und diesen Traum mittels des Turanismus, der Vereinigung aller Turkvölker in einer Nation, umzusetzen. Durch einige deutsche Symphatisanten, wie zum Beispiel Hans Humann, der selbst in der TĂŒrkei lebte, wurden die Bewegung immer mehr durch konservative und nationalistische Ideologien beeinflusst. Kurze Zeit spĂ€ter setzte eine gewaltige rassistische Verfolgung nicht-muslimischer Bevölkerungsgruppen ein. Kemal AtatĂŒrk kam 1923 an die Macht, er war die erste FĂŒhrungsspitze innerhalb der neu gegrĂŒndeten tĂŒrkischen Republik und sympathisierte seit seiner Jugend mit der Bewegung der JungtĂŒrken. In seiner behielt er SchlĂŒsselelemente des vorherigen Osmanischen Reiches bei, wie zum Beispiel die autoritĂ€re StaatsfĂŒhrung durch die Vorherrschaft des MilitĂ€rs und der Beamtenschaft. EuropĂ€ische faschistische Strömungen orientierten sich an der Umsetzung des Faschismus in der TĂŒrkei. Auch Hitler nahm sich ein Vorbild an AtatĂŒrk und beschrieb ihn einmal als leuchtenden Stern in seiner MĂŒnchner Kampfzeit.

Seitdem hat sich der Faschismus im tĂŒrkischen Staat immer weiter entwickelt und hat unterschiedlichste Formen angenommen. Doch auch hier ist die faschistische Ideologie ein Mittel der herrschenden MĂ€chte, um einen Kult der StĂ€rke und der Einheit um Erdogan und die Koalition zwischen der AKP, welcher unter anderem Erdogan angehört und der MHP, in der sich die Gruppierung der Grauen Wölfe befindet, zu festigen. Die Expansion des Neo-Osmanischen Reiches wĂ€re ohne die unermessliche Gewalt und UnterdrĂŒckung durch Spezialkrieg und die Besatzung anderer Bevölkerungen nicht möglich.

Der faschistische Staat der TĂŒrkei wird von vielen anderen Nationalstaaten auf der ganzen Welt unterstĂŒtzt. Deutschland, die USA, Großbritannien, Israel und viele andere LĂ€nder liefern jĂ€hrlich riesige Waffenexporte in die TĂŒrkei und unterstĂŒtzen somit die Invasion in den befreiten kurdischen Gebieten und angrenzenden Nationalstaaten. Außerdem gibt es diplomatische, finanzielle und politische UnterstĂŒtzung. Die UnterstĂŒtzung der TĂŒrkei ist ein klares Statement gegen das freie Leben, gegen den Aufbau von Demokratie und gegen die Befreiung vom Patriarchat weltweit!

Das grĂ¶ĂŸte Feindbild der TĂŒrkei ist die kurdische Bevölkerung, welche lange Zeit unterdrĂŒckt und kolonisiert wurde und die sich unter der Bildung der PKK immer weiter organisiert hat und in einen ernstzunehmenden Widerstand gegen die faschistische TĂŒrkei getreten ist. Unter dem Ideal „eine Kultur, eine Religion und ein Volk“ versuchte die TĂŒrkei auch die kurdische Bevölkerung zu assimilieren. Nachdem dies nicht gelang, wurde zum Beispiel in Dersim 1938 nach deutschem Vorbild und unter tatsĂ€chlicher UnterstĂŒtzung Giftgas gegen die sich auf ihre Autonomierechte berufende kurdisch alevitische Bevölkerung eingesetzt um diese zu vernichten. Die Assimilation unterschiedlichster Völker in den tĂŒrkischen Staat wurde mit verschiedensten Mitteln vorangetrieben. So wurde beispielsweise die Kurdische Sprache kurzerhand verboten und in den Schulen lernten kurdische Kinder nur noch TĂŒrkisch. Es wurde versucht sie von ihrer Kultur zu entreißen und sie in eine andere Kultur zu integrieren.

Mit der Freiheitsbewegung Kurdistans und der revolutionÀren KrÀfte des Mittleren Ostens wurden autonome, selbstverwaltete Gebiete erkÀmpft und verteidigt.

Nach einigen Niederlagen der faschistischen TĂŒrkei in den autonomen Regionen Kurdistans wĂ€hrend der letzten Jahre, nehmen die Angriffe auf die antifaschistischen KĂ€mpfe in Nordostsyrien, in den Bergen SĂŒd- und Nordkurdistans und in Europa immer mehr zu. Im Juni startete die TĂŒrkei zwei neue Bodenoffensiven in SĂŒdkurdistan in der Region Heftanin. Seitdem wurde dort immer wieder mit Drohnen und Kampfflugzeugen bombardiert und einige MilitĂ€rbasen der tĂŒrkischen Armee aufgebaut. Die Bevölkerung wird systematisch angegriffen in einer Zusammenarbeit mit islamistischen Banden. Am 23. Juni wurde ein Drohnenangriff in Kobane auf drei Zivilistinnen gemeldet, die dabei alle ihr Leben lassen mussten. Im Zusammenhang damit fand einige Tage spĂ€ter eine feministische Aktion in Wien statt, die von tĂŒrkischen Nationalisten angegriffen wurde. Einige Tage darauf attackierten zudem etwa 250 tĂŒrkische Faschisten das EKH, ein linksautonomes Zentrum in Wien. Im August griff die TĂŒrkei die Regionen Sengal, Mexmur und Quandil an. Außerdem gab es einen Drohnenangriff auf eine Fabrik in Quamislo um die direkte wirtschaftliche Versorgung der Bevölkerung in Rojava zu sabotieren. Auch im letzten Monat wurden vermehrt Zivilisten Opfer von DrohnenschlĂ€gen und in den Regionen um Minbic und Ain-Issa gab es zwischenzeitlich tĂ€glich BombenanschlĂ€ge, Artillerieangriffe und einen Versuch der Übernahme durch islamistische Banden. In den letzten Tagen kam es zu Proteste in den besetzten Gebieten Serekanye und Afrin, nachdem ein Lehrer in Frankreich geköpft wurde, da er in seinem Unterricht die islamophoben Karikaturen von Charlie Hebdo gezeigt hatte. Erdogan rief aus diesem Grund zum Boykott von Frankreich auf, woraufhin wĂ€hrend der Proteste in den besetzten Regionen französische Flaggen verbrannt wurden und Islamisten offen auf der Straße ihre Daeshflaffen zeigen und ihre Parolen rufen konnten. Am gleichen tag fanden auch Proteste in Deir ez-Zor statt. Auch dort wurden erneut Daeshflaggen offen auf der Straße gezeigt.

Mit der Toleranz vieler Nationalstaaten gegenĂŒber der TĂŒrkei werden indirekt alle faschistischen MachtĂŒbernahmen und Angriffe in der ganzen Welt legitimiert und toleriert. Der Einfluss des MIT in vielen europĂ€ischen Staaten, das Erstarken der AFD in Deutschland und der FPÖ in Österreich und auch die enge Freundschaft zwischen Erdogan und der ungarischen Diktatur unter Victor Orban, lassen an der voranschreitenden Normalisierung von faschistischen Strömungen keinen Zweifel. Dies ist nur ein kleiner Bruchteil der momentanen Prozesse. In Polen wird die patriarchale Herrschaft gestĂ€rkt und Frankreichs Politiker sprechen offen ĂŒber ihre faschistischen Ansichten und wie sie die islamistischen AnschlĂ€ge ausnutzen wollen um das extrem rechtsnormative Einheitsbild immer weiter in der Bevölkerung zu festigen.

Der antifaschistische Kampf ist eine Antwort auf diese Angriffe gegen das Leben. Der Widerstand gegen das faschistische, patriarchale und neoliberale System ist ĂŒberlebenswichtig und kann Alternativen gegenĂŒber der vorherrschenden und der vom Staat diktierten Gesellschaftsordnung geben. Die gesellschaftlichen und systemischen Normen, die durch die herrschenden MĂ€chte bestimmt werden, können nur mit einer weltweiten Revolution beantwortet und vernichtet werden. In den Bergen SĂŒd- und Nordkurdistans und in Rojava wird der antifaschistische Kampf auf eine neue Ebene gehoben und es findet ein erster Schritt hin zu einer weltweiten VerĂ€nderung der momentanen VerhĂ€ltnisse statt. Die Bildung einer revolutionĂ€ren Einheitsfront gegen den tĂŒrkischen Faschismus, findet ihren Ausdruck in dem Zusammenschluss einiger tĂŒrkischer linker Gruppen zusammen mit der PKK in der HBDH. Die revolutionĂ€re Einheitsfront HBDH grĂŒndete sich 2016 und leistet seitdem aktiven Widerstand in allen Formen gegen Imperialismus, Faschismus, Rassismus, Kapitalismus und Konservatismus.

Dieser Befreiungskampf ist ein Vorbild fĂŒr alle antifaschistischen KĂ€mpfe in der ganzen Welt. Die Revolution ist nicht nur eine Revolution fĂŒr die Befreiung der kurdischen Bevölkerung, sondern eine weltweite Revolution fĂŒr die Befreiung vom der modernen Krankheit des Kapitalismus, der konsumorientierten Einstellung der Gesellschaft, von dem Patriarchat und dessen UnterdrĂŒckung der Frauen weltweit und von der egoistischen individualistischen Lebensweise, in der wir den Blick nicht mehr von uns selbst richten können, hin zu einem wirklich freien Leben ohne herrschende MĂ€chte, die uns das eigenstĂ€ndige Denken und ein diverses Leben untersagen!

Als Internationalistinnen, die sich als Teil dieser Revolution sehen wollen wir von diesem Kampf lernen um auch in der restlichen Welt eine stÀrkere Organisation der Gesellschaft und eine VerÀnderung der bestehenden systemischen Ordnung zu schaffen.

WĂ€hrend in Europa ĂŒberwiegend direkte Aktionen und AbwehrkĂ€mpfe gegen staatliche Repressions- und Einengungsversuche ĂŒberwiegen, wird hier tiefergehend auf verschiedenen Ebenen gearbeitet. Die Befreiung vom Patriarchat, die Beteiligung an ökologischen KĂ€mpfen gegen die voranschreitende Klimazerstörung und eine militante Lebensweise sind Teil des antifaschistischen Kampfes und dĂŒrfen hierbei nicht ausgeklammert werden.

Aber wie sieht eine antifaschistische Organisierung mit revolutionÀren Werten aus?

Wenn wir wir uns stĂ€rker zusammenschließen und nicht mehr einzelne kleine Teile der Welt und ihre KĂ€mpfe betrachten, wenn wir aufhören uns schon in den kleinsten Einheiten in StĂ€dten in kleine Gruppen zu spalten, die nicht miteinander arbeiten können und in einem ewigen Konflikt zueinander stehen, dann verlieren wir unsere momentane Ohnmacht und SchwĂ€che, die vor allem in Europa gegenĂŒber dem herrschenden System deutlich zu erkennen ist. Hoffnung und Utopien sind eine Antriebskraft in unserem Kampf, die nicht zu unterschĂ€tzen ist. Wir mĂŒssen uns weg bewegen vom Nihilismus und der neoliberalen Einstellung, dass wir nur aus Selbstzweck kĂ€mpfen und und selbst dabei keinen Glauben mehr an eine Verwirklichung unserer Ziele haben. Der Kampf aus Selbstzweck ist ein liberaler antifaschistischer Kampf, mit dem wir halbherzig dort aufhören wo es fĂŒr uns selbst unbequem werden könnte, in dem wir uns konsequent von der drohenden Repression des Staates einschrĂ€nken lassen und uns somit in einem legalen Rahmen bewegen, den der Staat uns vorgibt. Es sollte klar sein dass damit gar nichts verĂ€ndert wird.

Um die herrschenden MĂ€chte mit ihrem enormen technologischen Fortschritt und ihren riesigen Armeen schlagen zu können, braucht es den Aufbau einer Gegenmacht, die es mit diesem Monstrum aufnehmen kann. Allein durch Blockaden, durch Demonstrationen und vereinzelte kleine Aktionen wird dieses Monstrum nicht sterben. Die ideologische Weiterbildung von uns selbst und der Gesellschaft und alle anderen Methoden und Aktionen mit denen wir Tag fĂŒr Tag gegen dieses System ankĂ€mpfen, sollten nicht vernachlĂ€ssigt werden und nicht in den Hintergrund rĂŒcken.

Wie wollen wir leben? Wie schaffen wir es unseren Individualismus zu ĂŒberwinden und einen genossenschaftlichen Kollektivismus miteinander zu schaffen? Was bedeutet Organisierung? Welche revolutionĂ€ren antifaschistischen und antipatriarchalen KĂ€mpfe finden und fanden auf der ganzen Welt statt? Was können wir von diesen KĂ€mpfen lernen und was sollten wir anders machen und vor allem wie können wir die momentanen revolutionĂ€ren Prozesse in der Welt stĂ€rker unterstĂŒtzen und mehr daran teilnehmen?

Vor allem das Verstehen unserer Gesellschaft, unserer Kultur und Geschichte ist ein erster guter Schritt hin zu einer VerĂ€nderung. Ohne ein GrundverstĂ€ndnis dieser Dinge ist eine VerĂ€nderung unmöglich. Genauso wichtig ist es dem herrschenden System ihre Orte zu nehmen an denen sie ihre faschistische, patriarchale und neoliberale Ideologie weiterverbreiten. Also lasst uns die Orte zurĂŒcknehmen, die der Staat und die Faschisten fĂŒr sich vereinnahmt haben, dazu gehören die Schulen, die Dörfer und Jugendzentren und vor allem auch die Viertel aus denen wir gegangen sind, weil zu viele Faschisten diese fĂŒr sich vereinnahmt haben.

GrundsĂ€tzlich ist es wichtig, dass wir bei all dem Widerstand, den wir leisten an erster Stelle unser Ziel vor Augen haben und erst an zweiter Stelle ĂŒber die drohende Repression des Staates nachdenken und uns damit schwĂ€cher machen, als wir eigentlich sind.

Lasst uns zusammen aufstehen gegen die weltweite Ausbreitung des Faschismus und fĂŒr die Verteidigung und den Aufbau der Revolution!

Smash turkish and worldwide fascism!




Quelle: De.indymedia.org