Januar 6, 2022
Von End Of Road
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Die Feinde der Freiheit sind die unseren! BĂŒrorĂ€ume des RĂŒstungskonzerns OHB System AG in Flammen.

Wir leiten das neue Jahr ein mit unruhigen NĂ€chten fĂŒr Marco R. Fuchs und sein Milliarden Schweren Raumfahrt- und RĂŒstungskonzern Orbitale Hochtechnologie Bremen (OHB System AG). Mit HĂ€mmern schlugen wir mehrere Scheiben eines GebĂ€udes von OHB ein und setzten dann die BĂŒrorĂ€ume in Brand.

Der Imageschaden ist gewiss. Happy new fear!

OHB System AG gilt als angesehener Raumfahrt- und Hochtechnologiekonzern. Seit den 1950ern baut OHB hauptsĂ€chlich satellitengestĂŒtzte Systeme, die fĂŒr militĂ€rische Interessen verwendet werden. Durch die direkten AuftrĂ€ge der Bundeswehr kann OHB nicht einmal mehr versuchen, das Feigenblatt Dual-use, also die Verwendung ihrer Satelliten fĂŒr sowohl zivile als auch militĂ€rische Zwecke, zu bemĂŒhen. OHB ist ein RĂŒstungskonzern.

RĂŒstungskonzerne sind Krisengewinner: Trotz Pandemie expandiert OHB nicht nur sichtbar mittels neuer GebĂ€ude im Technologiepark Bremen, sondern erschließt sich auch den US-amerikanischen Markt.

Was bleibt?

Wir haben ohnehin kein Vertrauen in parlamentarische Politik. Dennoch wollen wir hier erwĂ€hnen, dass in den letzten Tagen der vergangenen Legislaturperiode deutsche RĂŒstungskonzerne noch einmal Rekordgewinne in Milliardenhöhe eingefahren haben, weil die alte Bundesregierung die Ausfuhr genehmigt hat. Es gibt keine Partei, die gegen KriegseinsĂ€tze und RĂŒstungskonzerne agiert und insbesondere die neue Regierung hat unter Olaf Scholz gezeigt, dass sich der Kurs nicht verĂ€ndern wird. Regierung, Opposition sind da einerlei.

RĂŒstungsunternehmen können sich ihrem globalen Absatzmarkt gewiss sein. MilitĂ€rische GĂŒter aus deutscher Hand töten in der guten alten kolonialen Tradition und sichern gleichzeitig die Grenzen der Festung Europa. BundeswehreinsĂ€tze im Innern sind gĂ€ngig.

Gewalt sei kein Mittel politischer Auseinandersetzung, hören wir immer wieder. Zuletzt von Bremens Wirtschaftssenatorin von der Linken. Angesichts der beschriebenen RealitĂ€t sind direkte Aktionen dringend notwendig, um Profiteur*innen von (sozialen) Kriegen zu stoppen und AbrĂŒstung voranzubringen.

Unser Angriff auf den RĂŒstungskonzern OHB reiht sich ein in eine antimilitaristische KontinuitĂ€t. Bereits in den vergangenen Jahren wurde auch OHB mehrfach markiert und angegriffen. Im Gegensatz zum Unternehmen OHB, fĂŒr das das GeschĂ€ft mit dem Töten Alltag ist, haben wir darauf geachtet, dass bei unserem Angriff niemand zu Schaden kommt.

Direkte Aktionen sind Teil einer Perspektive fĂŒr Autonomie und Selbstorganisation. Wir stellen uns Entscheider*innen und Profiteur*innen dieses menschenverachtenden Systems entgegen und entlarven ihre selbstgerechte Politik. Wir fordern Menschen dazu auf, ihre Ohnmacht zu ĂŒberwinden, sich zusammenzuschließen und Sand im Getriebe zu werden.

Autonome Antimilitarist*innen

Quelle: de.indymedia.org

siehe auch
Bullenpresse – Polizei grĂŒndet Sonderkommission Linksextremismus nach Brandanschlag
butenunbinnen – Mutmaßliche TĂ€ter veröffentlichen Bekennerschreiben zu OHB-Anschlag
Weser Kurier – Bremer Polizei grĂŒndet Sonderkommission gegen Linksextremismus
Spiegel – Staatsschutz vermutet linksextreme TĂ€ter hinter Brandanschlag auf Bremer Raumfahrtkonzern
endofroad – Erneuter Brandanschlag auf OHB in der Sylvesternacht
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Kreiszeitung – Unbekannte attackieren Raumfahrtkonzern OHB
Weser Kurier – Staatsschutz ermittelt nach Brandanschlag auf OHB
Weser Kurier – Was ĂŒber den Brandanschlag auf den Raumfahrtkonzern OHB bekannt ist
Bullenpresse – Brandstiftung auf FirmengelĂ€nde in Lehe




Quelle: Endofroad.blackblogs.org