Mai 22, 2021
Von Indymedia
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Dass der Angriff am Gedenktag des Genozids an den Armeniern begonnen wurde sagt viel ĂŒber die Ziele der TĂŒrkei aus, die tĂŒrkische Armee wĂ€hlte in der Vergangenheit hĂ€ufiger historische Daten aus um ihre Offensiven zu beginnen. Die TĂŒrkei beabsichtigt die Vernichtung der kurdischen Freiheitsbewegung und aller ihrer Errungenschaften.
Die tĂŒrkische Armee setzt bei den Angriffen auf die Guerilla-Stellungen in den freien Bergen Kurdistans auch chemische Kampfstoffe ein und bombardiert zivile Dörfer, sie beabsichtigt die in der Region gelegene Bevölkerung zu vertreiben.
Dies dient dazu, Ă€hnlich wie in eroberten Gebieten in Afrin oder in Sere-Kaniye die Familien der islamistischen Söldner der „syrischen Nationalarmee“ (SNA) in den Gebieten anzusiedeln und dadurch ethnische SĂ€uberungen zu vollziehen.
Die tĂŒrkische Armee setzt neben DorfschĂŒtzern auch syrische Islamisten als Söldner ein, die sie aus Libyen abgezogen haben. Sogenannte „DorfschĂŒtzer“ sind Konter-Guerilla-Einheiten, die in Nord-Kurdistan von der TĂŒrkei angeworben wurden um in den kurdischen Dörfern den Einfluss der Guerilla zu mindern und die Guerilla zu bekĂ€mpfen.
Seit Beginn der Invasion leistet die Guerilla Widerstand gegen die tĂŒrkische Armee. Durch die ausgerufenen Offensiven Cenga XabĂ»rĂȘ und BazĂȘn ZagrosĂȘ (Falken des Zagros) wird die tĂŒrkische Armee daran gehindert weitere GelĂ€ndegewinne zu verbuchen. Aktuell gibt es heftige Gefechte rund um den Berg Zendura, die tĂŒrkische Armee versucht Stellungen auf dem Berg zu erobern, doch konnte seit dem Beginn der Offensive keine Erfolge verbuchen.
Mehrfach versuchte die tĂŒrkische Armee in Tunnelanlagen vorzudringen und setzte dabei auch Giftgas ein.

Der Widerstand schließt auch die Gebiete der TĂŒrkei mit ein. Die „Initiative der Kinder des Feuers“ und die HBDH (Vereinigte Revolutionsbewegung der Völker) greifen den tĂŒrkischen Faschismus und seine Helfer in ihrem RĂŒckzugsgebiet an. So wurden in den letzten Tagen das Haus eines DorfschĂŒtzers, mehrere Fabriken und Autos von AKP und MHP FunktionĂ€ren zum Ziel der BrandanschlĂ€ge der militanten Initiativen.
Der Widerstand der Stadtguerilla gegen den tĂŒrkischen Faschismus sollte uns auch in Europa ein Vorbild sein und zeigen, dass auch unter den widrigsten Bedingungen möglich ist Widerstand zu leisten. Auch im Angesicht von Repression und Überwachungsstaat des AKP/MHP-Regimes gelingt es den „Kindern des Feuers“ effektive Aktionen durch zu fĂŒhren.

FĂŒr die angeschlagene tĂŒrkische Wirtschaft ist der eskalierende Krieg eine weitere Belastung, die Ausgaben fĂŒr das MilitĂ€r treiben die tĂŒrkische Verschuldung in die Höhe und die Ausgaben fĂŒr die aktuelle Invasion sind enorm.

Die Angriffe auf Unternehmen und Infrastruktur in der TĂŒrkei setzen die tĂŒrkische Wirtschaft ebenfalls unter Druck, dieser Druck kann auch in Europa aufgebaut werden, wenn die Angriffe auf die Profiteure des Krieges in Kurdistan intensiviert werden.
Europaweit gehen Menschen auf die Straße und bezeugen ihre UnterstĂŒtzung fĂŒr den Widerstand der Guerilla und demonstrieren gegen die Angriffe des faschistischen tĂŒrkischen Staates.
Die UnterstĂŒtzung und Kollaboration
mit dem tĂŒrkischen Faschismus durch die EU und die NATO werden dabei genauso kritisiert wie die Angriffe durch die TĂŒrkei.
Als militanten Beitrag zum Widerstand gegen den tĂŒrkischen Faschismus riefen europĂ€ische Autonome zur militanten Kampagne „Fight4Revolution“ auf, Angriffe auf RĂŒstungsindustrie, Banken und AKP-nahe Einrichtungen fanden bisher statt.
Es gilt die Angriffe in Europa zu verstĂ€rken um einen Beitrag zum Kampf der GenossInnen der kurdischen Befreiungsbewegung zu leisten und die BemĂŒhungen der radikalen Linken in Europa zu verstĂ€rken den Widerstand gegen den tĂŒrkischen Faschismus zu intensivieren.

Hoch die internationales SolidaritÀt, Tod dem Faschismus!

https://fight4revolution.noblogs.org/




Quelle: De.indymedia.org