Oktober 25, 2021
Von InfoRiot
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Keinen Spaß versteht man bei der Polizei, wenn es um ihr Gewaltmonopol im Staat geht. Deshalb war es klar, dass die Behörden nicht zuschauen wĂŒrden, wie mit Pfefferspray und Schlagstock . Die Polizei musste dazwischengehen.

Keine Signale wie Nauen oder Bautzen zulassen

Denn wohin es fĂŒhrt, wenn politische Splittergruppen als Straf- und Abschreckungstrupps auftreten, hat die Brandstiftung an einer als FlĂŒchtlingsheim vorgesehenen Turnhalle in Nauen 2015 gezeigt. HaupttĂ€ter war ein NPD-Politiker. Im sĂ€chsischen Bautzen forderten Neonazis 2016 ebenso den Staat heraus und griffen FlĂŒchtlinge an. Die Behörden haben aus diesen Jahren gelernt, dass sie den AnfĂ€ngen wehren mĂŒssen. Die modernen Freikorps bekommen zu schnell Oberwasser, wenn man sie gewĂ€hren lĂ€sst.

Haben die Neonazis die Oder-Neiße-Grenze anerkannt?

Im aktuellen Fall sind viele zugereiste Krawalltouristen dabei. Zur Lösung der Frage, wie der FlĂŒchtlingszustrom aus Weißrussland ĂŒber Polen gestoppt werden könnte, leisten sie keinerlei Beitrag – mit Macheten und Bajonetten lĂ€sst sich im Jahr 2021 kein europĂ€isch-politisches Problem mehr lösen. WĂ€re die Sache nicht so menschenverachtend, könnte man immerhin scherzen: Wenigstens haben die Neonazis jetzt offenbar die Oder-Neiße-Grenze anerkannt.

Von Ulrich Wangemann




Quelle: Inforiot.de