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Erneut plant die faschistische Partei „Die Rechte“ in Braunschweig mit einer Kundgebung zu provozieren und ihre Anstrengungen, hier „Nazi-Kieze“ zu etablieren, zu verstĂ€rken. Daher versuchten sie, mit der antisemitischen Instrumentalisierung der israelischen Siedlungspolitik, eine „Mahnwache“ direkt an der Synagoge fĂŒr den Zeitraum von „19:33 – 19:45“ anzumelden. Zumindest Ort und Zeitpunkt ließ die Stadt Braunschweig diesmal so nicht zu und verlegte das Ganze nach Kattreppeln und auf 20 Uhr. Das BĂŒndnis gegen Rechts hingegen ruft zu einer Kundgebung direkt vor der Synagoge um 19 Uhr auf. Wir schließen uns diesem Aufruf an!

Faschistische Gruppe und Parteien geben sich in Braunschweig im Wochentakt die Klinke in die Hand. Gerichte, Verwaltung und Polizei tun das ihrige, um fĂŒr die Verehrer*innen von Holocaust, Krieg, Mord und Folter die „Versammlungs-“ und „Meinungsfreiheit“ der bĂŒrgerlichen Gesellschaft möglich zu machen. Diese Hilfe brauchen sie auch zwingend, denn ohne ihre staatlich bezahlten Bodyguards gĂ€be es weder in Braunschweig noch sonstwo ein Problem mit Nazis oder anderen reaktionĂ€ren Arschlöchern- denn ihnen steht regelmĂ€ĂŸig ein Vielfaches an Gegner*innen gegenĂŒber. So wird es auch am kommenden Dienstag, den 24.11., sein. Unser Atem ist lĂ€nger! Machen wir wieder deutlich, dass die Nazis es niemals ohne staatliche Hilfe schaffen werden, dass sie allein zu schwach sind! Aber machen wir ebenso deutlich, dass wir offenbar in einem Staat leben, dessen Behörden und „Sicherheits-„krĂ€fte ein Interesse daran haben, immer und immer wieder mit Gewalt durchzusetzen, dass Nazis hetzen, bedrohen und marschieren können- und das dies das eigentliche Problem darstellt, das wir lösen mĂŒssen!

Alles zusammen gegen den Faschismus, seinen NÀhrboden und seine Möglichmacher*innen!




Quelle: Fkfbs.noblogs.org