MĂ€rz 5, 2021
Von Anarchist Black Cross Wien
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Quelle: enough-is-enough14

Griechenland. MĂ€rz. 2021. Nach 56 Tagen Hungerstreik und 10 Tagen Durststreik ist es eine Frage von Tagen, vielleicht Stunden, dass Dimitris Koufontinas sterben könnte. Nachdem das Gericht jedoch einem Antrag seiner AnwĂ€lt:innen auf eine vorĂŒbergehende Aussetzung seiner Strafe nicht stattgegeben hat, sagte Dimitris seiner Familie, als diese ihn nach der Gerichtsentscheidung im Krankenhaus besuchte, dass er seinen Hunger- und Durststreik fortsetzen wird.

UrsprĂŒnglich veröffentlicht von The Press Project. Übersetzt von Riot Turtle (Riot Turtle hofft das ihm kleinere Fehler vergeben werden, es war nicht einfach um aus dem Griechischen zu ĂŒbersetzen).

Personen aus dem Umfeld des Hungerstreikenden Dimitris Koufontinas teilten ‚The Press Project‘ mit, dass Dimitris schon vor lĂ€ngerer Zeit gesagt hatte, dass er nicht glaubt, dass juristische Schritte vor dem Amtsgericht irgendeinen positiven Effekt haben könnten.

Er wurde ĂŒber die Entscheidung des dreiköpfigen Gerichts von Lamia im Krankenhaus informiert, wo ihn seine Familie besuchte. Dimitris sagte ihnen, dass er seinen Hunger- und Durststreik fortsetzen wird.

Das Gericht hat einstimmig den Antrag des Hungerstreikenden Dimitris Koufontinsa abgelehnt, die Vollstreckung seiner Strafe auszusetzen. Die Ablehnung seines Antrags wurde schon frĂŒher vorgeschlagen und der Oberstaatsanwalt argumentierte unter anderem damit, dass sich sein Gesundheitszustand verschlechtert habe, weil er (Dimitris) es selbst so wollte. „Der Staat darf nicht auf Rache aus sein. Es ist eine Frage von Tagen, vielleicht Stunden. Wenn er stirbt, wird die Gerichtsmedizin ‚Herzstillstand‘ schreiben und sie werden auch eine bestimmte Krankheit angeben“, sagte Themis Sophos, einer der AnwĂ€lt:innen von Dimitris Koufontinas.

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Quelle: Abc-wien.net