Oktober 31, 2021
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Do 11.11.2021* [Anti-]Politik. Zum paradoxen Politikverständnis im Anarchismus          Jonathan Eibisch

Es gibt gute Gründe, um die Politik von Regierungen, staatlichen Institutionen und Parteien zu kritisieren. Gleichzeitig wollen Menschen in selbstorganisierten Zusammenhängen eigene und radikale Politik hervorbringen. Anarchist*innen haben eine grundsätzliche Skepsis gegenüber dem Politik machen überhaupt. Wenn wir diesen Zweifeln Raum geben, können wir andere Praxisformen entdecken, selbstbestimmter und zielgerichteter in gesellschaftlichen Widersprüchen handeln.

Dazu gilt es dem nachzugehen, wie „Politik“ im Anarchismus überhaupt verstanden wird und welche Schlussfolgerungen daraus gezogen werden. Jonathan Eibisch hat sich intensiv mit dieser Frage beschäftigt und und wird davon erzählen, dass Anti-Politik in der anarchistischen Theorie eine bedeutende Rolle spielt. Diese kann vieles umfassen: die Sphären von Individuen, dem Sozialen, der Gesellschaft, Ökonomie und Gemeinschaft, die Bereiche der Utopie, Ethik und Kultur. Damit lässt sich zeigen: Der anarchistische Umgang mit Politik ist nicht widersprüchlich, sondern paradox.

*Anarchistische Bibliothek | Archiv | Institut für Anarchismusforschung | Wien




Quelle: A-bibliothek.org